Zeitarbeit in Thüringen bricht ein: 15,9 Prozent weniger Leiharbeiter im Jahr 2025
Zeitarbeit in Thüringen schrumpft - Löhne bleiben niedrig - Zeitarbeit in Thüringen bricht ein: 15,9 Prozent weniger Leiharbeiter im Jahr 2025
Rückgang der Leiharbeiter in Thüringen: Zahl sinkt auf 19.700
Die Anzahl der Zeitarbeitnehmer in Thüringen ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Bis Juni 2025 sank sie auf etwa 19.700 – ein Rückgang von 3.700 Personen oder 15,9 Prozent im Vergleich zu 2024. Dieser Trend spiegelt größere Verschiebungen wider, wie Unternehmen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ihre Belegschaften steuern.
Immer mehr Betriebe in Thüringen verzichten auf Zeitarbeitsverträge und setzen stattdessen auf Festanstellungen. Bei nachlassender Nachfrage kürzen Arbeitgeber zunächst oft die Stellen von Leiharbeitern, bevor sie ihren Stammbelegschaften reduzieren. Von dieser Entwicklung sind sowohl deutsche als auch ausländische Beschäftigte in der Region betroffen.
Mittlerweile machen Zeitarbeitnehmer nur noch zwei Prozent des gesamten Thüringer Arbeitsmarktes aus. Die meisten von ihnen sind in der Logistik (34 Prozent) und der Industrie (20 Prozent) tätig, insbesondere in den Bereichen Lagerhaltung, Postdienste und Frachtabfertigung. Trotz der Nachfrage in diesen Branchen bleibt das Gehaltsniveau für Leiharbeiter deutlich niedriger.
2024 lag das mediane Bruttomonatsgehalt für Zeitarbeitnehmer in Thüringen bei rund 2.300 Euro – ein deutlicher Abstand zu den 3.300 Euro, die Festangestellte in Vollzeit verdienten. Die Lücke betrug etwa 25 Prozent. Bundesweit erhielten Leiharbeiter 20 bis 30 Prozent weniger als ihre fest angestellten Kollegen, und Thüringen folgte diesem Muster. Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt für Zeitarbeitnehmer im Land belief sich auf etwa 2.800 Euro und lag damit deutlich unter den Werten in wirtschaftsstärkeren Bundesländern wie Bayern (3.500 Euro) oder Baden-Württemberg (3.400 Euro).
Auch die Stellenangebote im Zeitarbeitssektor verdeutlichen die Kluft: 2024 meldeten Zeitarbeitsfirmen den Arbeitsagenturen rund 5.700 offene Stellen, davon 41 Prozent für Ungelernte und 52 Prozent für Fachkräfte. Doch der hohe Anteil an Helfertätigkeiten, die begrenzte Zahl spezialisierter Positionen und die standardisierten 35-Stunden-Wochen nach Tarifverträgen tragen zu den niedrigeren Löhnen bei.
Der Rückgang der Zeitarbeit zeigt eine generelle Bevorzugung stabiler Beschäftigungsverhältnisse auf dem Thüringer Arbeitsmarkt. Da die Gehälter hinter denen von Festanstellungen zurückbleiben und die Nachfrage vor allem in niedriger entlohnten Branchen konzentriert ist, deutet der Trend auf eine sinkende Abhängigkeit von befristeten Arbeitsverträgen hin. Die Zeitarbeitnehmer machen nun nur noch einen kleinen Teil der Gesamtbeschäftigung aus – ein weiteres Indiz für die Hinwendung zu langfristigen Anstellungen.
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