06 May 2026, 16:16

Wirtschaftsstiftung wirft Ampelkoalition Versagen vor – Firmen fliehen ins Ausland

Offenes Buch mit handschriftlichem genealogischen Stammbaum, der die Abstammung einer deutschen Familie dokumentiert.

Wirtschaftsstiftung wirft Ampelkoalition Versagen vor – Firmen fliehen ins Ausland

Führende Wirtschaftsstiftung übt scharfe Kritik an Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition

Die Stiftung Familienunternehmen und Politik, die mehr als 600 Unternehmen vertritt, hat der Bundesregierung zum ersten Jahrestag der Ampelkoalition massive Vorwürfe gemacht. Bürokratische Hürden und wirtschaftliche Belastungen zwängen demnach immer mehr Firmen dazu, im Ausland nach Gewinnen zu suchen. Rainer Kirchdörfer, Vorstandsmitglied der Stiftung, sprach von einem schleichenden, aber stetigen Niedergang der exportgetriebenen deutschen Wirtschaft.

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Kirchdörfer warnte in drastischen Worten: Das deutsche Geschäftsmodell als führende Exportnation stehe auf dem Spiel. Die wirtschaftliche Schwächephase gleiche einer stillen, aber beständigen Ausblutung – besonders für familiengeführte Betriebe, die zunehmend gezwungen seien, im Ausland zu investieren. Viele hätten große Hoffnungen in die Politik der Koalition gesetzt, doch diese Erwartungen seien bis heute enttäuscht worden.

Die Kritik der Stiftung beschränkte sich nicht auf innerdeutsche Probleme. Kirchdörfer verwies darauf, dass die USA durch unberechenbare Handelspolitik globale Planbarkeit untergraben, während sich europäische Politiker in überbordender Bürokratie verlören. Die aktuelle Regierung dürfe sich kein Scheitern leisten, doch an echte Reformen zur Entflechtung von Vorschriften oder Ausgabenkürzungen glaube er kaum.

Im Kern geht es um bessere Rahmenbedingungen. Kirchdörfer forderte politische Weichenstellungen, die sowohl die nächste Generation von Unternehmern als auch die Gesamtwirtschaft stärken. Ohne schnelle Kurskorrekturen drohe Deutschland, seine Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten zu verlieren, so seine Warnung.

Die Äußerungen der Stiftung spiegeln die wachsende Verärgerung unter Familienunternehmen über die Leistung der Koalition wider. Da viele Betriebe bereits Investitionen ins Ausland verlagern, steht die Politik unter Druck, bürokratische Hindernisse abzubauen und die wirtschaftliche Instabilität zu bekämpfen. Die Mahnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung mit zunehmenden Forderungen konfrontiert ist, das Vertrauen in die langfristigen Wirtschaftsperspektiven Deutschlands wiederherzustellen.

Quelle