06 May 2026, 16:16

FDP-Chef Höne zerpflückt Merz' Regierung als "größtes Sorgenkind Deutschlands"

Alte Karte aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Grenzen Deutschlands zeigt, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

FDP-Chef Höne zerpflückt Merz' Regierung als "größtes Sorgenkind Deutschlands"

Henning Höne, Landesvorsitzender der FDP Nordrhein-Westfalen, hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf angegriffen. Seine Kritik fiel zeitlich mit dem Jahrestag der schwarz-roten Koalitionsregierung zusammen. Höne bewertete die Bilanz der aktuellen Regierung als noch schlechter als die ihres Vorgängers, der Ampelkoalition.

In seiner Einschätzung von Merz’ Amtsführung hielt Höne nicht zurück. Den Start des Kanzlers im Amt nannte er „außerordentlich schwach“ und mahnte mehr Selbstreflexion an. Der FDP-Politiker warf Merz zudem vor, Wahlkampfversprechen gebrochen und stattdessen sozialdemokratische Politik übernommen zu haben.

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An der Spitze von Hönes Kritik standen die wirtschaftlichen Probleme des Landes. Die aktuelle Lage bezeichnete er als Deutschlands „größtes Sorgenkind“ und forderte schnellere Reformen. Verzögerungen und vernachlässigte Pläne hob er als besonders gravierende Versäumnisse hervor.

Auch bei den geplanten Gesundheitsreformen übte Höne scharfe Kritik. Er warnte, dass die vorgeschlagenen Änderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung sowohl für Arbeitnehmer als auch für Unternehmen zu höheren Kosten führen würden. Seine Äußerungen fallen in die Zeit, in der er sich auf seine Kandidatur für den FDP-Parteivorsitz beim Bundesparteitag Ende Mai vorbereitet.

Die Vorwürfe unterstreichen die wachsenden Spannungen zwischen der FDP und der von der CDU geführten Bundesregierung. Hönes Forderungen nach Reformen und sein Antritt zur Parteispitze deuten auf einen Kurswechsel innerhalb der Liberalen hin. Die Debatten über Wirtschafts- und Gesundheitspolitik dürften in den kommenden Monaten weiter an Fahrt aufnehmen.

Quelle