23 April 2026, 20:18

Titisee-Neustadt plant klimaneutrales Wärmenetz bis 2040 mit neuem Wärmeplan

Karte der vorgeschlagenen Windenergiegebiete für die Verpachtung 2021 mit beschrifteten Standorten und numerischen Hinweisen.

Titisee-Neustadt plant klimaneutrales Wärmenetz bis 2040 mit neuem Wärmeplan

Titisee-Neustadt bereitet sich auf die Verabschiedung eines neuen kommunalen Wärmeplans bis zum 28. April 2026 vor. Mit der Strategie soll bis 2040 ein vollständig klimaneutrales Wärmenetz für die Stadt geschaffen werden. Den Anfang macht eine Analyse des aktuellen Energieverbrauchs sowie der bestehenden Versorgungsstrukturen im gesamten Stadtgebiet.

Der Plan beginnt mit einer detaillierten Bestandsaufnahme des Wärmebedarfs und der Versorgungsinfrastruktur. Auf dieser Grundlage werden Entscheidungen über die Sanierung von Gebäuden, den Ausbau der Fernwärme und die Einbindung erneuerbarer Energien getroffen.

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Zu den kurzfristigen Maßnahmen zählen energetische Modernisierungen im Stadtteil Neustadt sowie die Erweiterung des Fernwärmenetzes. Zudem werden Möglichkeiten zur Abwärmenutzung und zum Ausbau der Windenergie geprüft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude.

Für das Jahr 2040 wurde ein Szenario entworfen, wobei Zwischenziele für 2030 festgelegt wurden. Die Kosten für die Erstellung des Wärmeplans belaufen sich auf rund 72.000 Euro, die größtenteils aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Die kommunale Wärmeplanung ist gesetzlich vorgeschrieben und wird künftige städtebauliche Entscheidungen prägen.

Das endgültige Dokument wird Schritte zur Emissionsreduzierung aufzeigen, ohne dabei die zuverlässige Wärmeversorgung für Haushalte und Unternehmen zu gefährden.

Der Wärmeplan weist Titisee-Neustadt den Weg zur Klimaneutralität bis 2040. Kurzfristige Maßnahmen wie Sanierungen und Netzausbau sollen zeitnah umgesetzt werden. Die Stadt setzt auf eine Kombination aus Energieeinsparung, erneuerbaren Energien und moderner Infrastruktur, um ihre langfristigen Ziele zu erreichen.

Quelle