Drake sorgt mit üblem Gestank und Eischaos für NBA-Playoff-Eklat
Philipp ZimmermannDrake sorgt mit üblem Gestank und Eischaos für NBA-Playoff-Eklat
Playoff-Spiel der NBA: Drake-Spektakel sorgt für Gestank und Chaos
Das heutige NBA-Playoff-Spiel zwischen den Toronto Raptors und den Cleveland Cavaliers steht im Schatten einer ungewöhnlichen Kontroverse. Eine Werbeaktion des Rappers Drake sorgte bei einem kürzlichen Spiel für einen üblen Geruch, der Fans und Spieler gleichermaßen belästigte. Der Vorfall löste Beschwerden aus und führte sogar zu einem Einsatz der örtlichen Behörden.
Der Ärger begann mit Drakes Marketingkampagne für sein neues Album "Iceman", zu der ein 7,5 Meter hoher Eisblock in der Innenstadt Torontos und speziell gestaltete Sitzmöbel beim Raptors-Spiel gehörten. Die Probleme eskalierten, als Fans auf eiszapfenförmigen Stühlen Platz nahmen, die aus einer unbekannten chemischen Verbindung gefertigt waren und einen starken, unangenehmen Geruch verströmten. Bald beschwerten sich auch die Spieler, sodass die Sicherheitskräfte eingreifen mussten.
Der Gestank wurde so unerträglich, dass die Veranstalter die Stühle mitten im Spiel entfernen ließen. Einige Fans versuchten unterdessen, mit Spitzhacken und Schweißbrennern Stücke von der Eisskulptur vor der Arena abzuschlagen. Polizei und Feuerwehr rückten wegen Sicherheitsbedenken an.
Dies war nicht der erste Zwischenfall im Zusammenhang mit Drakes "Iceman"-Kampagne. Bereits Anfang des Monats hatte eine Explosion bei Dreharbeiten in North York nahegelegene Wohnhäuser erschüttert. Der Vorfall veranlasste den Stadtrat von Toronto, James Pasternak, zu fordern, dass solche Veranstaltungen, die Anwohner stören könnten, besser kommuniziert werden müssen.
Trotz des Chaos hat Drakes Werbeoffensive Aufmerksamkeit erregt. Der riesige Eisblock in der Torontos Innenstadt entwickelte sich vor dem Spiel zu einer temporären Attraktion, musste jedoch nach den Problemen mit dem chemischen Geruch entfernt werden. Nun treffen die Raptors in den Playoffs auf die Cavaliers – doch im Mittelpunkt steht weiterhin die Aufarbeitung von Drakes PR-Aktion. Die Stühle sind verschwunden, und die Behörden prüfen die Sicherheitsvorkehrungen für künftige Events. Gleichzeitig wirft der Vorfall Fragen auf, wie Werbekampagnen in öffentlichen Räumen verantwortungsvoll gestaltet werden können.






