"Enter the Gungeon 2": Kann der Nachfolger die Roguelike-Revolution fortsetzen?
Miriam Hoffmann"Enter the Gungeon 2": Kann der Nachfolger die Roguelike-Revolution fortsetzen?
"Enter the Gungeon", ein Spiel, das die modernen Action-Roguelikes geprägt hat, feierte diesen Monat seinen zehnten Geburtstag. Mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren ist sein Einfluss nach wie vor spürbar. Nun arbeitet der Entwickler Dodge Roll an einem Nachfolger – doch einer der Designer hat Bedenken, wohin sich das Genre entwickelt.
Dave Crooks, Designer bei Dodge Roll, kritisierte kürzlich die aktuelle Richtung von Roguelike-Spielen. Viele neue Titel seien seiner Meinung nach zu stark auf Fortschrittssysteme und Monetarisierungsstrategien fixiert. Spiele wie Vampire Survivors hätten glücksspielähnliche Mechaniken eingeführt, die sich seitdem weit verbreitet hätten, so Crooks.
Er stellte diesen Trends das ursprüngliche Rogue gegenüber – ein Spiel, das auf reine Herausforderung und Unvorhersehbarkeit setzte. Als Beispiel für die Abkehr von diesen Wurzeln nannte er Minos. Dennoch hofft er, dass Enter the Gungeon 2 diese Entwicklungen vermeiden wird.
Der Nachfolger bleibt dem markanten Mix aus Roguelike-Struktur und Bullet-Hell-Kämpfen treu, wechselt jedoch zu einem 3D-Artstyle – eine optische Abkehr vom ersten Teil. Wie sich dieser Wechsel auf das Gameplay auswirkt, hat Dodge Roll noch nicht verraten.
Der Erfolg von Enter the Gungeon setzt die Messlatte für den Nachfolger hoch. Angesichts von Crooks' Skepsis gegenüber aktuellen Genre-Trends wird der Ansatz des Sequels genau beobachtet werden. Bald wird sich zeigen, ob das Spiel zu seinen Ursprüngen zurückkehrt oder sich dem wandelnden Roguelike-Landschaft anpasst.






