03 April 2026, 00:22

Charlene White verteidigt Meghan Markle gegen toxische Medienkritik und teilt eigene Erfahrungen

Eine Gruppe von Menschen aus der englischen Königsfamilie im Jahr 1787, die auf einer Treppe stehen und sitzen, mit Vorhängen im Hintergrund, begleitet von Text am unteren Rand.

Charlene White verteidigt Meghan Markle gegen toxische Medienkritik und teilt eigene Erfahrungen

ITV-Moderatorin Charlene White hat die Herzogin von Sussex öffentlich verteidigt und die schonungslose öffentliche Kritik an ihr scharf verurteilt. In einer kürzlichen Diskussion bezeichnete White die Behandlung von Meghan Markle als eine "giftige Kultur der Kritik" statt als sachliche Debatte. Gleichzeitig sprach sie über ihre eigenen Erfahrungen mit emotionaler Erschöpfung und öffentlichen Anfeindungen und zog Parallelen zwischen ihren Erlebnissen und denen der Herzogin.

Whites Äußerungen fallen in eine Zeit jahrelanger intensiver Medienberichterstattung über die Herzogin, die seit ihrem Rückzug von den königlichen Pflichten 2020 – oft als "Megxit" bezeichnet – im Fokus steht. Britische Boulevardblätter und soziale Medien haben Markle wiederholt als berechnend und selbstvermarktend dargestellt, etwa im Zusammenhang mit ihrem karitativen Engagement während der Waldbrände in Kalifornien oder Auszügen aus dem Buch Finding Freedom. Selbst ihre Familienbeziehungen, Projekte der Archewell-Stiftung oder die Wahl ihres Eherings wurden zum Gegenstand öffentlicher Bewertung.

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Auch White selbst war bereits Ziel öffentlicher Kritik, darunter Forderungen nach ihrer Entlassung, nachdem sie sich entschieden hatte, im Fernsehen keinen Mohnblumen-Anhänger zum Remembrance Day zu tragen – eine Entscheidung, die sie mit Neutralitätsregeln im Zusammenhang mit ihrer eigenen Wohltätigkeitsarbeit begründete. Trotz ihrer emotionalen Widerstandsfähigkeit räumte sie ein, dass sie weiterhin mit persönlichen Verlusten kämpft, etwa dem Tod ihres Vaters. Erst kürzlich nahm sie sich eine Woche frei, um der Belastung standzuhalten, stets eine gefasste öffentliche Person bleiben zu müssen.

Die Moderatorin plädierte dafür, dass die Diskussionen über die Herzogin weniger von Klickzahlen oder Verurteilungen geprägt sein sollten, sondern von Verständnis. Gleichzeitig verwies sie auf die Unterstützung, die Markle vom Journalisten Tom Bradby erfahren habe, der öffentlich ihre Kämpfe mit dem Medientdruck anerkannt habe.

Whites Aussagen unterstreichen das größere Problem, wie Frauen in der Öffentlichkeit oft unverhältnismäßig hart beurteilt werden. Ihre Entscheidung, sich zu äußern, spiegelt sowohl ihre Solidarität mit der Herzogin wider als auch ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit Kritik. Die Debatte über den Umgang mit Markle hält an – White fordert dabei einen Wandel weg von dem, was sie als "Sport" bezeichnet, die Herzogin systematisch zu diskreditieren.

Quelle