Von Archimedes bis zum Steuer-Hund: Die kuriosesten Geschichten der Woche
Philipp ZimmermannVon Archimedes bis zum Steuer-Hund: Die kuriosesten Geschichten der Woche
Eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse ist diese Woche ans Licht gekommen – von Steuerstreitigkeiten bis hin zu historischen Entdeckungen. In der Schweiz versuchte ein Mann, seinen Hund als Sicherheitsaufwand von der Steuer abzusetzen, während in Frankreich ein verschollenes Manuskript von Archimedes nach Jahrhunderten wiederaufgetaucht ist. Dazu gesellen sich seltsame, aber wahre Geschichten über ehemalige Staatslenker und kurieuse Gerichtsfälle.
Im Jahr 2021 machte der französische Historiker Victor Gysembergh eine überraschende Entdeckung während seiner Recherchen in der Bibliothèque de Blois. Versteckt im Bestand der Bibliothek fand sich ein bisher unbekanntes Manuskript des antiken griechischen Mathematikers Archimedes. Die Entdeckung wurde erstmals auf einer Pressekonferenz in Blois am 3. November 2022 bekannt gegeben. Eineinhalb Jahre später, am 28. Februar 2024, wurde das Manuskript offiziell im Archive for History of Exact Sciences veröffentlicht.
Unterdessen berichtete ein Schweizer Steuerberater von einem skurrilen Fall, in dem ein Mandant versuchte, seinen Hund als steuerlich absetzbaren Sicherheitsaufwand geltend zu machen. Der Mann argumentierte, das Tier diene als Alarmanlage für sein Zuhause. Die Behörden lehnten den Antrag ab – der Hund bleibt damit vorerst einfach nur ein Haustier.
Auf der anderen Seite des Atlantiks bestellte der ehemalige US-Präsident Donald Trump einst im Großhandel Schuhe der Marke Florsheim für das Personal des Weißen Hauses – ohne die Schuhgrößen zu prüfen. Einige Mitarbeiter erhielten dadurch schlecht sitzende Paare. Die Episode ging als eine der kuriosen Anekdoten seiner Amtszeit in die Geschichte ein.
In Spanien tauchte der ehemalige König Juan Carlos I. bei einer Pressekonferenz auf, deren Zweck nie vollständig geklärt wurde. Der Autor dieses Berichts war vor Ort, doch der Grund der Zusammenkunft bleibt bis heute rätselhaft.
Ein Strafverteidiger wiederum erzählte von Fällen, die so absurd klangen, als wären sie erfunden. Einer handelte von einem Mann, der seinen Hund Gassi führte und dabei an jeder Autostoßstange vorbeikam – um sein Revier zu markieren.
Während das Archimedes-Manuskript nun als gesicherte historische Entdeckung gilt, bleibt die Schweizer Steuerbehörde bei ihrer Haltung zu Haustieren als Abzugsposten. Trumps Schuhbestellung ist eine amüsante Randnotiz geblieben, und die spanische Pressekonferenz bleibt ein ungelöstes Rätsel. Die Geschichte mit dem Gassigeher hingegen erinnert uns daran, dass die Wirklichkeit manchmal seltsamer ist als die Fiktion.






