Vom Glanz zur Ehrlichkeit: Wie die Kardashians ihr Reality-TV revolutionieren
Philipp ZimmermannVom Glanz zur Ehrlichkeit: Wie die Kardashians ihr Reality-TV revolutionieren
Die Reality-TV-Reise der Familie Kardashian-Jenner hat in den letzten Jahren eine deutliche Wende genommen. Ihre langjährige Sendung Keeping Up With the Kardashians endete 2021 nach 14 Jahren auf dem Bildschirm. Nun ging kürzlich die siebte Staffel ihrer neuen Serie The Kardashians auf Hulu zu Ende – und zeigt eine ganz andere Seite der Familie.
Ihr Aufstieg zur Berühmtheit begann 2007 mit Keeping Up With the Kardashians, das ganze 20 Staffeln lang lief. Damals stand ein glanzvolles, erstrebenswertes Bild ihres Lebens im Mittelpunkt. Kylie Jenner, die bei Sendungsstart erst neun Jahre alt war, zeigte ihrer Tochter Stormi kürzlich eine alte Folge. Der Moment berührte sie sichtlich, als sie erklärte, wie die Show ihre Karriere einleitete.
2022 wechselte die Familie zu The Kardashians auf Hulu – mit einem roheren, konfliktbetonteren Stil. Öffentliche Streitigkeiten, etwa zwischen Kim und Kourtney, rückten stärker in den Fokus. Die neue Show verzichtet auf die früher übliche Glättung und setzt stattdessen auf persönliche Krisen und die individuelle Markenbildung der Familienmitglieder, statt auf eine einheitliche Familienerzählung.
Auch abseits der Kamera hat sich Kylies Leben verändert. Nach der Trennung von Travis Scott 2022 begann sie 2023 eine Beziehung mit dem Schauspieler Timothée Chalamet. Offener als früher spricht sie zudem über ihre Sorgen, wie der Ruhm ihre Kinder prägen wird, wenn sie älter werden.
Seit 2007 hat sich das Reality-TV-Image der Kardashians radikal gewandelt. Ihre aktuelle Show zeigt mehr Konflikte und private Herausforderungen denn je. Gleichzeitig machen Kylies Reflexionen über den Ruhm deutlich: Die Familie ringt noch immer mit den Folgen ihres langjährigen öffentlichen Images.






