Viraler Kunstcoup: Diese Skulptur in Kasachstan berührt die Welt mit einer echten Rettungsgeschichte
Ben HofmannViraler Kunstcoup: Diese Skulptur in Kasachstan berührt die Welt mit einer echten Rettungsgeschichte
Eine beeindruckende neue Skulptur sorgt weltweit für Aufsehen – nach ihrer Enthüllung in Almaty, Kasachstan. Unter dem Titel Einheit zeigt die Bronzearbeit eine reale Szene, in der Anwohner eine Menschenkette bildeten, um einen Hund aus einem zugefrorenen Stausee zu retten. Das Kunstwerk ist bereits viral gegangen und verzeichnete noch vor der offiziellen Eröffnung am 22. März über 500 Millionen Aufrufe und Interaktionen im Netz.
Die Skulptur steht am Ufer des Sayran-Stausees – genau an dem Ort, an dem die Rettungsaktion stattfand. Entworfen vom renommierten kasachischen Künstler Yerbosyn Meldibekov, zeigt sie eine Kette von Figuren, deren letzte eine ausgestreckte Hand hält. Dadurch können Besucher selbst eintreten und die Menschenkette vervollständigen – und so Teil der Szene werden.
Das Projekt wurde von der ForteBank JSC und der Agentur Progression (Teil der DASM-Gruppe) initiiert und erhielt zudem Unterstützung von der Stadtverwaltung Almatys. Noch vor der offiziellen Präsentation verbreiteten sich Bilder der Skulptur rasant in den sozialen Medien und machten sie zu einem kulturellen Gesprächsthema.
In Kasachstan ist das Werk inzwischen allgegenwärtig. Allein durch organische Reichweite überschritt es eine halbe Milliarde Interaktionen – und zählt damit zu den meistbeachteten öffentlichen Kunstwerken der letzten Jahre.
Die Skulptur Einheit hat sich als Symbol für Gemeinschaft und Mitgefühl etabliert. Ihr interaktives Design lädt zur Teilnahme ein, während ihr viraler Erfolg internationales Interesse weckte. Die Installation bleibt ein markantes Wahrzeichen an Almatys Wasserfront und zieht sowohl Einheimische als auch Touristen an.






