19 April 2026, 18:18

Müller stoppt China-Expansion und setzt auf europäische Märkte

Ein Gap-Laden im Einkaufszentrum mit Schaufensterpuppen, Kleiderauslagen, Tischen mit Artikeln, Beschriftungen, Säulen und Deckenbeleuchtung.

Müller stoppt China-Expansion und setzt auf europäische Märkte

Der deutsche Einzelhändler Müller hat seine Pläne für den Einstieg in den chinesischen Markt vorerst auf Eis gelegt. Ursprünglich wollte das Unternehmen bis Ende 2026 seinen ersten Standort im Shanghaier Stadtteil Pudong eröffnen. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen nun auf die Expansion in neue europäische Märkte.

Müllers China-Strategie sah eine groß angelegte Offensive vor, mit bis zu 500 Filialen innerhalb von fünf Jahren. Chu Tongzhou, der Leiter der Müller-Aktivitäten in China, hatte bereits ein Grundstück für den ersten Standort ausgewählt. Die Gespräche mit der lokalen Entwicklungsbehörde in Pudong wurden als offen und konstruktiv beschrieben.

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Das Unternehmen hat diese Pläne nun verschoben, einen vollständigen Rückzug aus China schließt es jedoch nicht aus. Stattdessen richtet Müller seinen Fokus auf Europa und zielt dabei auf neu erschlossene Märkte ab. Zu den Ländern, die derzeit für eine Expansion geprüft werden, zählen die Slowakei und Tschechien.

Die Neuausrichtung bedeutet, dass Müllers unmittelbares Wachstum künftig auf Europa und nicht auf China ausgerichtet sein wird. Zwar bleibt der chinesische Markt eine Option, doch wurde kein neuer Zeitplan festgelegt. Derzeit liegt der Schwerpunkt des Unternehmens darauf, seine Präsenz in ausgewählten europäischen Regionen weiter auszubauen.

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