12 June 2026, 16:12

Ver.di-Chef Werneke warnt vor Sozialabbau nach Kanzleramt-Gesprächen

Verdi warnt vor sozialen Einschnitten nach Gipfeltreffen

Ver.di-Chef Werneke warnt vor Sozialabbau nach Kanzleramt-Gesprächen

Frank Werneke, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, hat nach Gesprächen mit den Spitzen der Koalition und den Sozialpartnern seine Forderungen bekräftigt. Er lobte die Diskussionen im Kanzleramt und bezeichnete das Format sowie die Atmosphäre als positiv. Themenschwerpunkte waren die Systeme der sozialen Sicherung und die Arbeitsmarktpolitik, wobei zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften unterschiedliche Positionen deutlich wurden.

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Werneke betonte, die Koalitionsspitzen hätten den Ausführungen mit großer Aufmerksamkeit und aufrichtigem Interesse gefolgt. Gleichzeitig stellte er klar, dass seine Gewerkschaft keine „Schattenregierung“ sei, aber weiterhin ihre Argumente einbringen und dialogbereit bleiben werde.

Er warnte vor Kürzungen im Sozialsystem und bezeichnete diese als „Sozialabbau und Verwüstung“. Stattdessen forderte er Reformen, die die Kaufkraft stärken, um echtes Wirtschaftswachstum zu fördern. Laut Werneke habe sich an den für seine Gewerkschaft zentralen Themen nichts geändert.

Nun liege es an der Koalition, Entscheidungen zu treffen, erklärte er. Ver.di werde die Ergebnisse prüfen, sobald die Koalition zu Schlussfolgerungen gelangt sei.

Das Treffen zeigte die anhaltenden Debatten über Sozial- und Wirtschaftspolitik auf. Wernekes Gewerkschaft wird abwarten, wie die Koalition als Nächstes handelt, bevor sie reagiert. Die Gespräche unterstrichen die Notwendigkeit von Reformen, die den Sozialstaat schützen und die wirtschaftliche Stabilität stärken.

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