16 March 2026, 12:25

Vandalen verwüsten Karlsruher Zoo: Pinguine und Eisbären in Müll schwimmend

Ein Modell eines Zoos mit zahlreichen Menschen, Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras, einem Zaun und anderen Gegenständen, mit einer Wand im Hintergrund und Text unten.

Müll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen verwüsten Karlsruher Zoo: Pinguine und Eisbären in Müll schwimmend

Sinnlose Vandalenakt im Karlsruher Zoo: Unbekannte verwüsten Tiergehege

Der Karlsruher Zoo ist Opfer eines sinnlosen Vandalenakts geworden. Unbekannte Täter drangen in den frühen Morgenstunden des Samstags in das Gelände ein und richteten in mehreren Tiergehegen Verwüstung an. Mitarbeiter fanden Müll in Becken und Gehegen verstreut vor – die Tat hinterlässt das Zooteam sowohl bestürzt als auch empört.

Die Täter warfen Abfall in die Wasserbecken der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären. Zerrissene Schilder, Einwegbesteck, Plastikflaschen und anderer Unrat trieben in den Becken. Im Affenhaus waren Wände mit Eiscreme beschmiert, und Holzbesteck war in eines der Gehege geworfen worden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, hat jedoch bisher keine Spur zu den Tätern. Die Behörden werten Überwachungsaufnahmen aus, prüfen, wie die Eindringlinge auf das Gelände gelangten, und bitten Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Zoos beobachtet haben, sich zu melden. Bisher gibt es keine öffentlichen Hinweise auf mögliche Motive.

Obwohl alle Tiere gesund erscheinen, wird ihr Verhalten genau beobachtet. Viele Arten zeigen keine unmittelbaren Stressanzeichen, sodass mögliche Langzeitfolgen des Vorfalls schwer einzuschätzen sind.

Der Zoo bleibt in erhöhter Alarmbereitschaft, während die Ermittlungen andauern. Die Mitarbeiter arbeiten daran, die Gehege wiederherzurichten und das Wohl der Tiere zu sichern. Noch ist unklar, wie die Täter das Gelände betreten konnten – und warum ausgerechnet der Zoo zum Ziel wurde.

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