07 May 2026, 16:31

Trigema-Erbin Grupp warnt vor Risiken des 1.000-Euro-Bonus für Arbeitnehmer

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, der "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - Steuern für die Reichen und große Unternehmen weiter senkt." lautet.

Trigema-Erbin Grupp warnt vor Risiken des 1.000-Euro-Bonus für Arbeitnehmer

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat Bedenken gegenüber dem kürzlich von der Regierung beschlossenen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Arbeitnehmer geäußert. Sie bezeichnete die Maßnahme als problematisch und warnte davor, dass sie bei den Beschäftigten unrealistische Erwartungen wecken könnte.

Die Unternehmerin sprach zudem allgemeine finanzielle Belastungen an, darunter steigende Lohnnebenkosten und mögliche Anpassungen bei den Einkommensteuersätzen. Grupp kritisierte den steuerfreien Bonus in Höhe von 1.000 Euro und argumentierte, dieser setze ein bedenkliches Präzedenzfall. Sie erklärte, Trigema habe noch nicht entschieden, ob das Unternehmen den Bonus zahlen werde, da die Folgen derzeit noch geprüft würden.

Über den Bonus hinaus zeigte sie sich besorgt über die wachsenden Lohnnebenkosten. Sollten diese weiter steigen, könnten sie laut Grupp eine untragbare Belastung für die Unternehmen darstellen.

In der Steuerpolitik signalisierte Grupp vorsichtige Unterstützung für eine moderate Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Gleichzeitig betonte sie, dass eine solche Anhebung durch Entlastungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden müsse. Ohne solche Gegenmaßnahmen, so ihre Warnung, könnten höhere Steuern Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusätzlich belasten. Ob Trigema den 1.000-Euro-Bonus an seine Mitarbeiter auszahlt, steht noch nicht fest. Grupps Äußerungen spiegeln jedoch grundsätzliche Sorgen über Arbeitskosten und Steuerreformen wider.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die endgültige Entscheidung des Unternehmens hängt von einer weiteren Analyse der finanziellen und betrieblichen Auswirkungen ab.

Quelle