Staatspreis für Denkmalpflege 2026: Diese Preisträger retten Sachsen-Anhalts kulturelles Erbe
Philipp ZimmermannStaatspreis für Denkmalpflege 2026: Diese Preisträger retten Sachsen-Anhalts kulturelles Erbe
Die Preisträger des Staatspreises für Denkmalpflege 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Dieser renommierte Preis ist die höchste Auszeichnung für den Denkmalschutz in Sachsen-Anhalt. Die feierliche Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium in Magdeburg statt.
Drei Einzelpersonen und ein Verein wurden für ihre herausragenden Leistungen bei der Bewahrung des kulturellen und historischen Erbes der Region geehrt. Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) erhielt die Auszeichnung für sein Engagement bei der Restaurierung des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt. Gerhard Christ aus Aschersleben wurde für jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit in der archäologischen Denkmalpflege und der Erforschung der Stadtgeschichte gewürdigt.
Auch der Verein Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V. wurde für seine Bemühungen um die Sanierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck ausgezeichnet. Durch die Arbeit des Vereins konnte ein bedeutendes Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges erhalten werden.
Der Staatspreis für Denkmalpflege wird alle zwei Jahre verliehen. Einzelpersonen erhalten jeweils 2.500 Euro, während Gruppenpreisträger mit 7.500 Euro bedacht werden. Die Verleihung am 21. April wird die Verdienste der Ausgezeichneten offiziell würdigen. Ihre Arbeit trägt dazu bei, dass bedeutende historische Stätten und Bauwerke in Sachsen-Anhalt für kommende Generationen bewahrt bleiben. Der Preis unterstreicht die Bedeutung von ehrenamtlichem Einsatz und fachlicher Hingabe im Denkmalschutz.






