27 March 2026, 10:18

Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine schneebedeckte Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Stangen, Flaggen, Gebäuden, Bäumen und Himmel zeigt.

Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Zwei der besten Schweizer Skicross-Athleten haben ihren sofortigen Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Romain Détraz, 32, und Jonas Lenherr, 37, hinterlassen ein Erbe aus Podestplatzierungen und Führungsstärke innerhalb der Nationalmannschaft. Ihr Abschied markiert einen bedeutenden Einschnitt für den Schweizer Skicross, da beide in den vergangenen Jahren prägende Figuren waren.

Romain Détraz blickt auf eine Karriere mit vier Podestplatzierungen im Weltcup zurück, wobei sein größter Triumph 2016 der Sieg im heimischen Arosa war. Seine Laufbahn wurde jedoch immer wieder von chronischen Rückenproblemen überschattet, die ihn mehrfach pausieren ließen. Nach seinem Rücktritt plant er, nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina eine Position in der Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees zu übernehmen.

Jonas Lenherr war über ein Jahrzehnt aktiv und bestritt 125 Weltcup-Rennen, bei denen er 12 Mal auf dem Podest stand und fünf Siege einfuhr. Sein letzter Triumph gelang ihm im Januar dieses Jahres in Nakiska. Lenherr vertrat die Schweiz bei vier Weltmeisterschaften und nahm an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang teil – ein Beweis für seine Konstanz als einer der zuverlässigsten Athleten des Landes.

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Beide Sportler waren nicht nur für ihre Erfolge bekannt, sondern auch für ihren Einfluss im Team. Ihre Erfahrung und Führung prägten jüngere Athleten und hinterlassen eine nachhaltige Spur im Schweizer Skicross.

Mit dem Rücktritt von Détraz und Lenherr verliert die Schweizer Skicross-Mannschaft zwei ihrer wichtigsten Namen. Ihre gemeinsamen Erfolge – Podestplatzierungen, Siege und Olympiateilnahmen – setzen Maßstäbe für die kommende Generation. Nun steht das Team vor der Herausforderung, ohne ihre Erfahrung und Führung neu aufzubauen.

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