11 April 2026, 02:15

Schnieder lehnt Rückkehr des 9-Euro-Tickets ab – setzt auf Deutschlandticket bis 2030

Altes Deutschland-Ticket mit einem Mannsgesicht, das gedruckte Texte einschließlich Datum und Uhrzeitdetails enthält.

Schnieder lehnt Rückkehr des 9-Euro-Tickets ab – setzt auf Deutschlandticket bis 2030

Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat Forderungen nach einer Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets für den Öffentlichen Nahverkehr zurückgewiesen. Stattdessen sprach er sich für das Deutschlandticket als kostengünstigere und bundesweite Lösung aus. Seine Äußerungen fielen im Rahmen von Diskussionen über Spritpreise und Tempolimits auf Autobahnen.

Schnieder lehnte eine Rückkehr zum 9-Euro-Ticket ab und argumentierte, das aktuell für 49 Euro erhältliche Deutschlandticket biete ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem bestätigte er, dass die Finanzierung des Tickets bis 2030 gesichert sei.

Bei den Spritpreisen positionierte er sich gegen einen Vorschlag von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), der – ähnlich wie in Luxemburg – eine Preisobergrenze einführen wollte. Schnieder bezeichnete einen solchen Schritt als massiven Markteingriff, der allenfalls als Notfallmaßnahme vertretbar sei.

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Zum Thema Tempolimit auf Autobahnen schloss der Minister eine generelle Beschränkung aus. Er verwies darauf, dass Autofahrer ihren Spritverbrauch bereits durch freiwillige Geschwindigkeitsanpassungen reduzierten. Ein verpflichtendes Limit führe seiner Ansicht nach zu keinen zusätzlichen Einsparungen.

Das Deutschlandticket bleibt damit die bevorzugte Lösung der Bundesregierung für bezahlbaren Nahverkehr. Schnieders Haltung zu Preisdeckeln und Tempolimits zeigt eine Zurückhaltung bei strengeren Regulierungen. Seine Entscheidungen setzen auf bestehende Maßnahmen statt auf neue Eingriffe.

Quelle