10 June 2026, 22:18

Niedersachsen erreicht historischen Tiefstand bei CO₂-Emissionen durch erneuerbare Energien

Niedersachsen meldet Rekord-Rückgang bei Treibhausgasemissionen

Niedersachsen erreicht historischen Tiefstand bei CO₂-Emissionen durch erneuerbare Energien

Niedersachsen senkt energiebedingte CO₂-Emissionen auf neuen Tiefstand

2023 stieß das Land 51,6 Millionen Tonnen aus – ein Rückgang um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzt sich ein langfristiger Trend fort: Seit 1990 sind die Emissionen um 32,9 Prozent gesunken.

Auch beim Ausbau erneuerbarer Energien verzeichnet Niedersachsen deutliche Fortschritte. Die Genehmigungen für Windkraftanlagen erreichten Rekordzahlen, während die Photovoltaik-Kapazität auf etwa 10,5 Gigawatt angewachsen ist. Ein zentrales Ziel bleibt die vollständige Deckung des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen bis 2025.

Umweltminister Christian Meyer lobte die erreichten Erfolge, warnte jedoch vor bundespolitischen Weichenstellungen, die den Klimaschutz ausbremsen könnten. Besonders hob er das SALCOS-Projekt der Salzgitter AG hervor, das im Vollbetrieb jährlich rund 7,6 Millionen Tonnen CO₂ einsparen könnte. Meyer verwies zudem auf die Arbeit des neu gegründeten Niedersächsischen Klimarats.

Trotz dieser Fortschritte hatte der Landesrechnungshof bereits in seinem Bericht von 2022 strengere Klimaschutzmaßnahmen gefordert.

Niedersachsens Emissionen sind deutlich gesunken, wobei erneuerbare Energien eine zentrale Rolle spielen. Die ehrgeizigen Ziele und laufenden Projekte des Landes unterstreichen seinen Einsatz für den Klimaschutz. Gleichzeitig betonen Verantwortliche, dass anhaltende Unterstützung nötig ist, um die Dynamik aufrechtzuerhalten.

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