Neuköllns Stromnetz wird mit 78-Millionen-Projekt zukunftssicher gemacht
Philipp ZimmermannNeuköllns Stromnetz wird mit 78-Millionen-Projekt zukunftssicher gemacht
Spatenstich für 78-Millionen-Projekt: Neuköllns veraltetes Umspannwerk wird modernisiert
Am 26. März fand der offizielle erste Spatenstich für den Bau eines neuen, 78 Millionen Euro teuren Umspannwerks in Berlin-Neukölln statt. Die moderne Anlage, deren Fertigstellung für Ende 2031 geplant ist, verbindet fortschrittliche Technik mit nachhaltigem Design – und das bei durchgehender Stromversorgung während der gesamten Bauphase.
Das bestehende Umspannwerk versorgt den Bezirk seit den 1970er-Jahren mit Energie und steht auf einem Gelände, das bis in die frühen 1950er-Jahre hinein eine Bus- und Straßenbahnfabrik beherbergte. Bevor die Bauarbeiten beginnen, wird Stromnetz Berlin Bodenuntersuchungen durchführen und alte Fundamente aus der industriellen Vergangenheit des Standorts beseitigen.
Das neue Gebäude erhält eine Ziegelfassade, begrünte Freiflächen und eine Solaranlage – ganz im Sinne der ökologischen Ziele der Stadt. Die Rohbauarbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein, doch erst vier Jahre später wird die Anlage voll betriebsbereit sein.
Während der Bauphase bleibt das alte Umspannwerk in Betrieb, um Versorgungsengpässe zu vermeiden. Sobald die neue Anlage aktiv ist, werden bis Ende 2033 sämtliche Kabelverbindungen umgelegt, sodass die alte Infrastruktur abgerissen werden kann. Das modernisierte Werk wird dann Zehntausende Haushalte und Unternehmen in Neukölln mit Strom beliefern.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt für die Zukunftssicherheit des Neuköllner Stromnetzes. Mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation ersetzt die neue Anlage veraltete Systeme und deckt den steigenden Energiebedarf des Bezirks langfristig ab.






