Neuer Michael-Jackson-Film Michael startet trotz Erbstreit und Kritik von Paris Jackson
Nina SchulzNeuer Michael-Jackson-Film Michael startet trotz Erbstreit und Kritik von Paris Jackson
Ein neuer Michael-Jackson-Biopic mit dem Titel Michael soll bald in den Kinos anlaufen. In dem Film spielt Jaafar Jackson die Rolle des verstorbenen Pop-Ikone, während Colman Domingo und Nia Long seine Eltern verkörpern. Unterdessen ziehen sich die juristischen Auseinandersetzungen um den Nachlass des Sängers weiter hin – und ziehen Kritik von seiner Tochter Paris Jackson auf sich.
Der Film zeichnet das Leben Michael Jacksons nach, wobei Miles Teller die Rolle von John Branca übernimmt, dem langjährigen Unterhaltungsanwalt des verstorbenen Stars. Branca ist seit Jacksons Tod im Jahr 2009 eine zentrale Figur in der Verwaltung des Nachlasses, der sich nun bereits seit 17 Jahren in der Nachlassabwicklung befindet. Finanzielle und rechtliche Fragen sind bis heute ungeklärt.
Paris Jackson, eine von Jacksons drei Kindern neben Prince und Bigi, hat öffentlich die Genauigkeit des Films infrage gestellt. In Instagram-Posts bezeichnete sie ihn zuvor als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich". Ihre Bedenken beschränken sich jedoch nicht auf den Film: Sie fordert von den Verwaltern des Nachlasses mehr Transparenz.
Die rechtlichen Spannungen haben in den letzten Monaten weiter zugenommen. In einem am 19. März eingereichten Schriftsatz warfen die Anwälte des Nachlasses Paris vor, sie inszeniere "Boulevard-Presseauftritte" und "stolziere in Verhandlungsräume". Zudem hoben sie hervor, dass sie bereits rund 65 Millionen US-Dollar aus dem Nachlass erhalten habe und in Zukunft Hunderte Millionen mehr erben werde. Trotz der Streitigkeiten genehmigte ein Richter kürzlich einen Zeitplan für die Vorlage der Ausgaben des Nachlasses und erlaubte Branca sowie dem Mit-Testamentsvollstrecker John McClain, ihren Rechenschaftsbericht für 2025 bis April 2027 zu verschieben.
Die Veröffentlichung von Michael erfolgt mitten in anhaltenden Rechtsstreitigkeiten und familiären Konflikten um den Nachlass. Paris Jacksons Forderungen nach Transparenz bleiben bisher unbeantwortet, während die finanziellen und administrativen Prozesse unter gerichtlicher Aufsicht weiterlaufen. Die filmische Darstellung von Jacksons Leben wird nun in die öffentliche Diskussion rücken, sobald das Publikum die Geschichte auf der Leinwand erlebt.






