15 April 2026, 18:18

Neue Verkehrsregeln: Härtere Strafen für Punktehandel und Falschparker

Offenes Buch mit einer detaillierten Karte von Deutschlands Straßen und Autobahnen auf einem schwarzen Hintergrund.

Neue Verkehrsregeln: Härtere Strafen für Punktehandel und Falschparker

Deutschland verschärft die Verkehrsregeln – mit Fokus auf illegales Parken und den umstrittenen "Punktehandel". Die neuen Vorschriften erweitern zugleich Parkausweise für systemrelevante Berufsgruppen und gehen streng gegen Missbrauch vor.

Ziel der Reformen ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Betrug im Fahreignungsregister zu bekämpfen. Eine zentrale Neuerung ist das Verbot des sogenannten Punktehandels. Bisher hatten Dritte gegen Bezahlung Strafpunkte im Fahreignungsregister in Flensburg für andere übernommen. Künftig drohen den Beteiligten Bußgelder von bis zu 5.000 Euro. Wer gewerbsmäßig Punkte handelt, muss sogar mit Strafen von bis zu 30.000 Euro rechnen.

Die Behörden erhalten zudem erweiterte Befugnisse zur Parkraumüberwachung. Eine Gesetzesänderung erlaubt es, Nummernschilder geparkter Fahrzeuge per Kamera zu erfassen. Damit sollen Falschparker und solche, die sich um Strafen drücken, leichter überführt werden.

Gleichzeitig erhalten Kommunen mehr Spielraum: Städte und Gemeinden können Anwohnerparkausweise nun auch an Handwerker und Pflegekräfte vergeben. Die Maßnahme soll essenzielle Dienstleistungen erleichtern, ohne die Ordnung in Wohngebieten zu gefährden.

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Die überarbeiteten Regelungen sehen schärfere Strafen für Verkehrsbetrug und illegales Parken vor. Gleichzeitig erhalten die Kommunen mehr Kontrolle über Parkgenehmigungen für Schlüsselkräfte. Die Änderungen treten sofort in Kraft; mit einer verstärkten Umsetzung ist in den kommenden Monaten zu rechnen.

Quelle