04 April 2026, 04:17

Neue Farbe, neue Pflicht: Warum E-Scooter-Fahrer jetzt ihr Versicherungskennzeichen wechseln müssen

Ein oranger E-Scooter mit Helm auf der Seite einer Straße geparkt, mit einem Verkehrskegel, einer Wand und Bäumen im Hintergrund.

Neue Farbe, neue Pflicht: Warum E-Scooter-Fahrer jetzt ihr Versicherungskennzeichen wechseln müssen

Versicherungskennzeichen für E-Scooter, Leicht-Quads und Mopeds wechseln jährlich die Farbe

In Deutschland ändern die Versicherungskennzeichen für E-Scooter, Leicht-Quads und Mopeds jedes Jahr ihre Farbe. Fahrer müssen sie vor Ablauf der Gültigkeit austauschen, sonst drohen Strafen. Die Polizei im Kreis Viersen hat seit Jahresbeginn bereits 59 unversicherte Fahrer erwischt.

Das System nutzt drei Farben: grün, blau und schwarz. Zuerst wurden blaue Kennzeichen ausgegeben, dann grüne, und nun sind die schwarzen Plaketten gültig. Jedes Kennzeichen deckt den Zeitraum vom 1. März bis zum 28. Februar des Folgejahres ab.

Sobald eine neue Farbe eingeführt wird, verlieren die alten Kennzeichen ihre Gültigkeit. Fahrer mit grünen oder blauen Plaketten sind aktuell nicht mehr versichert. Ohne das aktuelle schwarze Kennzeichen dürfen die Fahrzeuge nicht legal genutzt werden.

Unversicherte Fahrer müssen mit Bußgeldern oder sogar Haftstrafen rechnen. Verursachen sie einen Unfall, haften sie für alle Schäden selbst. Die Behörden fordern alle Fahrer auf, ihre Kennzeichen zu prüfen und bei Bedarf ein neues zu besorgen.

Der jährliche Farbwechsel stellt sicher, dass alle Fahrer über einen aktuellen Versicherungsschutz verfügen. Die Polizei kontrolliert weiterhin die Einhaltung der Vorschriften – besonders nach dem jüngsten Anstieg der Verstöße. Ohne gültiges Kennzeichen riskieren Fahrer rechtliche Konsequenzen und finanzielle Haftung.

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