Mehringplatz: Öffentliche Debatte über gescheiterte Sanierung und fehlende Fortschritte
Nina SchulzMehringplatz: Öffentliche Debatte über gescheiterte Sanierung und fehlende Fortschritte
Öffentliche Diskussion zu den anhaltenden Problemen am Mehringplatz
Am Mehringplatz soll eine öffentliche Diskussion über die fortbestehenden Herausforderungen im Viertel stattfinden. Trotz umfangreicher Sanierungsmaßnahmen, die bis 2022 über 7 Millionen Euro kosteten, berichten Anwohner:innen, dass sich in dem Gebiet kaum etwas verbessert habe.
Bei der Veranstaltung kommen zentrale Akteur:innen zusammen, um die Missstände zu thematisieren. Als Fachleute für Wohnungs- und Mietenpolitik nehmen Kerstin Wolter (Die Linke), Sevim Aydın (SPD) und Katrin Schmidberger (Bündnis 90/Die Grünen) teil. Auch der lokale Bewohner und Journalist Markus Liske wird sich in die Gespräche einbringen.
Die Diskussion wird von Uwe Rada, Redakteur für Stadtentwicklung, und Rainer Rutz, zuständig für Innenpolitik, moderiert. Finanziert wird die Veranstaltung aus dem Aktionsfonds des Bundesprogramms „Sozialer Zusammenhalt“.
Seit 2023 gibt es zwar eine Quartiersmanagerin, die das Viertel unterstützen soll, doch viele haben den Eindruck, dass die bisherigen Investitionen kaum sichtbare Wirkung zeigen. Ziel des Treffens ist es, Lösungsansätze für die anhaltenden Probleme am Mehringplatz zu erarbeiten. Im Mittelpunkt der Debatte werden voraussichtlich die Rolle der Quartiersmanagerin sowie die bisherige Verwendung der Mittel stehen. Die Teilnehmer:innen wollen erörtern, wie die vorhandenen Ressourcen effektiver genutzt werden können.






