Mann schmuggelt fünf Mongolen über A4 – Kleinkind ungesichert im Auto
Philipp ZimmermannMann schmuggelt fünf Mongolen über A4 – Kleinkind ungesichert im Auto
Ein 37-jähriger Mongole ist unter dem Verdacht festgenommen worden, fünf Personen über die deutsche Grenze geschmuggelt zu haben. Der Vorfall ereignete sich am 24. März auf der Autobahn A4 zwischen Görlitz und Dresden.
Der Fahrer, der legal in Tschechien lebt, transportierte fünf migrierende Mongolen im Alter zwischen einem und 36 Jahren. Vier der Insassen besaßen keine gültigen Aufenthaltspapiere für Deutschland, was ihre illegale Einreise bestätigt. Unter ihnen befand sich auch ein Kleinkind, das ungesichert und während der Fahrt auf dem Schoß der Mutter saß.
Die Ermittler untersuchen nun, wer die Schleusung organisiert hat. Zudem prüfen sie, ob der Fahrer für den Transport der Gruppe von Prag nach Dresden bezahlt wurde. Die Behörden haben ihn der Beihilfe zur illegalen Einreise beschuldigt, weitere Zwangsmaßnahmen wie Untersuchungshaft wurden jedoch nicht verhängt.
Der Mann besitzt eine gültige Aufenthaltserlaubnis für Tschechien, die ihm Reisen innerhalb des Schengen-Raums ermöglicht. Seine Festnahme erfolgte nach einer routinemäßigen Kontrolle durch die Bundespolizei, die Misstrauen gegenüber den Fahrzeuginsassen schöpfte.
Der Fall wird weiterhin ermittelt, während die Behörden versuchen, die Drahtzieher des Schleusernetzwerks zu identifizieren. Der Fahrer, obwohl angeklagt, bleibt auf freiem Fuß und behält seinen legalen Status in Tschechien. Die Insassen, darunter die undokumentierten Personen, werden von den deutschen Einwanderungsbehörden bearbeitet.






