Mainzer Marktfrühstück am Schillerplatz eröffnet – doch die Kritik überwiegt
Philipp ZimmermannMainzer Marktfrühstück am Schillerplatz eröffnet – doch die Kritik überwiegt
Mainzer Marktfrühstück am Schillerplatz eröffnet – doch die Kritik reißt nicht ab
Am 21. März hat das beliebte Mainzer Marktfrühstück endlich am Schillerplatz seine Pforten geöffnet. Die Stadt hatte den traditionellen Frühstücksmarkt von seinem bisherigen Standort am Leichhof verlegt – Grund war das dortige Gedränge. Doch der Umzug auf den Schillerplatz stößt auf massiven Widerstand.
Oberbürgermeister Nino Haase räumte ein, dass sich Anwohner über Lärm und Störungen beschweren. Gleichzeitig gab er zu, selbst Zweifel an der Wahl des neuen Standorts zu haben.
Lokale Unternehmer wie Agnese De Covre vom Eiscafé De Covre üben scharfe Kritik an der Entscheidung. Sie werfen der Stadt vor, die Händler vorab nicht konsultiert zu haben. Trotz der Proteste betont die Stadtverwaltung, die Bedenken der Anwohner ernst zu nehmen.
Das Marktfrühstück findet nun wöchentlich von März bis in den späten Herbst hinein statt und bietet Essen, Getränke sowie einen geselligen Treffpunkt. Doch die Freude darüber teilen nicht alle: Einige Anwohner und Händler sind verärgert über die Auswirkungen auf das Viertel.
Zwar läuft der Marktbetrieb am Schillerplatz, doch seine Zukunft bleibt ungewiss. Während Anwohner weiterhin über Beeinträchtigungen klagen, fordern Unternehmen bessere Kommunikation. Die Stadt steht nun vor der Herausforderung, die Beliebtheit der Veranstaltung mit den Interessen derer in Einklang zu bringen, die unter dem neuen Standort leiden.






