10 May 2026, 12:15

Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig lockt Tausende – doch der Nahverkehr versagt

Eine Gruppe von Menschen geht durch eine belebte U-Bahn-Station in New York City mit Deckenleuchten, einem Geländer auf der linken Seite und Text an den Wänden.

Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig lockt Tausende – doch der Nahverkehr versagt

Tausende Besucher strömten am Wochenende zur Langen Nacht der Museen in Halle und Leipzig. Das Event bot ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen – inklusive kostenloser Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im Ticketpreis. Doch Zugverspätungen und Ausfälle sorgten bei manchen Gästen für Ärger.

Im Mittelpunkt der Nacht standen beliebte Häuser wie das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. In Leipzig lockten das Grassimuseum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste zahlreiche Besucher an. In beiden Städten konnten die Gäste Ausstellungen, Aufführungen und Mitmachaktionen erleben.

Gegen Abend kam es zu Problemen: Ein Zug der Linie S3 fiel aus, und der folgende S5 nach Halle-Trotha war innerhalb kürzester Zeit hoffnungslos überfüllt. Dutzende Fahrgäste mussten zurückbleiben. Da die nächste Verbindung erst über eine Stunde später fuhr, saßen viele gestrandet am Leipziger Hauptbahnhof fest. Verärgerte Besucher kritisierten das Fehlen von Ersatzverbindungen.

Trotz der Transportpannen bewerteten die Veranstalter die Lange Nacht der Museen als Erfolg. Das Ticket umfasste nicht nur den Museumseintritt, sondern auch die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen – ein Anreiz für Besucher aus der gesamten Region.

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Die Lange Nacht der Museen zog tausende Kulturinteressierte an und präsentierte die Highlights beider Städte. Doch die Zugausfälle machten manchen Gästen die Rückreise schwerer als geplant. Für künftige Großveranstaltungen dieser Art könnte eine bessere Verkehrsplanung notwendig sein.

Quelle