"Klar" geht 2026 mit sechs neuen Folgen an den Start – doch die Kritik bleibt
Philipp Zimmermann"Klar" geht 2026 mit sechs neuen Folgen an den Start – doch die Kritik bleibt
Die öffentlich-rechtlichen Sender NDR und BR bereiten die Ausstrahlung von Klar vor, einer neuen Dokumentationsreihe, die sich mit großen gesellschaftlichen Kontroversen auseinandersetzt. Die Sendung startete 2025 mit drei Pilotfolgen zu den Themen Migration, die Frustrationen von Landwirten und die Folgen der COVID-19-Pandemie. Nun sind für 2026 sechs neue Folgen geplant, die von zwei Moderatorinnen präsentiert werden.
Die Reihe beginnt am 15. April 2026 mit der Folge Zielscheibe Polizei – Beleidigungen, Hass und Gewalt, in der Tanit Koch Angriffe auf Polizeibeamte untersucht. Zwei Wochen später, am 29. April, folgt die zweite Folge, moderiert von Julia Ruhs.
Ursprünglich hatte der NDR Koch für alle seine Folgen ausgewählt, während der BR Ruhs für seine drei Beiträge bestimmte. Diese Entscheidung löste bei einigen Kritikern Vorwürfe einer "Cancel Culture" aus, die dem Sender vorwarfen, Ruhs zu benachteiligen. Andere werfen Klar vor, rechtspopulistische Themen aufzugreifen, doch die Sender betonen, die Reihe solle gesellschaftliche Versäumnisse und polarisierende Debatten dokumentieren.
Die Pilotfolgen von 2025 testeten das Format mit Themen wie Migration, Unmut in der Landwirtschaft und Pandemiefolgen. Die erweiterte Staffel 2026 wird nun tiefer in umstrittene Fragen eintauchen, wobei die konkreten Themen der weiteren Folgen noch nicht bekannt gegeben wurden.
Insgesamt sechs Folgen von Klar werden 2026 ausgestrahlt, aufgeteilt zwischen Koch und Ruhs. Die Reihe verspricht, kontroverse Themen zu beleuchten – doch ihr Ansatz hat bereits Kritik hervorgerufen. Die Sender halten daran fest, dass das Format eine Plattform für die Diskussion drängender gesellschaftlicher Herausforderungen bieten soll.






