Jakutische Studentin holt Titel "Miss und Mrs. Asia Russia 2026" mit schamanischer Performance
Miriam HoffmannJakutische Studentin holt Titel "Miss und Mrs. Asia Russia 2026" mit schamanischer Performance
Victoria Popova, eine 21-jährige Studentin aus Jakutien, hat den Schönheitswettbewerb "Miss und Mrs. Asia Russia 2026" gewonnen. Die Veranstaltung fand vom 17. bis 24. März in Ulan-Ude statt und zog über 200 Bewerberinnen aus dem ganzen Land an. Popovas Sieg umfasste einen beeindruckenden Auftritt, der von jakutischen Traditionen inspiriert war.
Besonders hervor stach Popova mit einer choreografierten Darbietung, in der sie ihr Können als rhythmische Gymnastin und ihre kulturellen Wurzeln präsentierte. In traditioneller jakutischer Kleidung verkörperte sie eine Schamanin und verband dabei Athletik mit Erzählkunst. Ihre Trainerin, Violetta Iwanowa, hatte ihren Erfolg bereits lange vorhergesagt – sie begleitet Popova seit ihrer Kindheit.
Der Wettbewerb umfasste drei Kategorien: "Miss", "Mrs." und "Classic". Die Jury wählte die absolute Siegerin sowohl nach den öffentlichen Auftritten als auch nach den Interaktionen hinter den Kulissen aus – dabei wurden Einheit und gegenseitiger Respekt unter den Teilnehmerinnen betont. Popovas Mutter, Jana Kononowna, unterstützte sie während des gesamten Events.
Bereits vor diesem Sieg hatte Popova den Titel "Miss Föderationskreis Ferner Osten" beim Wettbewerb "Junge Gesichter des Landes" in Stawropol errungen. Nun wird sie Russland beim internationalen "Miss UN"-Wettbewerb vertreten. Zudem wird sie als Jurorin beim nächsten "Miss und Mrs. Asia Russia 2027" fungieren, der in ihrer Heimatregion Jakutien stattfinden wird.
Die Veranstalter gaben keine Auskunft über die Anzahl der Bewerberinnen aus Jakutien oder die Regionen mit den meisten Finalistinnen.
Popovas Erfolg unterstreicht ihr Talent in Gymnastik und kultureller Darbietung. Als Nächstes wird sie auf internationaler Bühne antreten und gleichzeitig eine Rolle in der Jury der Ausgabe 2027 übernehmen. Der Fokus des Wettbewerbs auf Einheit und Tradition prägte die diesjährige Veranstaltung.






