Industriepreise steigen 2026: Bitumen und Flachglas mit Rekordzuwächsen
Philipp ZimmermannIndustriepreise steigen 2026: Bitumen und Flachglas mit Rekordzuwächsen
Industrieproduktpreise stiegen im Mai 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat allgemein an. Die Erzeugerpreise legten insgesamt um 2,2 % zu, doch bei einigen Materialien fielen die Steigerungen deutlich höher aus.
Metallpreise verzeichneten mit einem Plus von 11,1 % den stärksten Anstieg. Kaltgewalztes Blech folgte dicht dahinter mit einem Zuwachs von 9,9 %. Auch andere Baustoffe verbuchten deutliche Preissprünge: Flachglas wurde mit 15,4 % teurer – der höchste Anstieg unter den Bauprodukten.
Bitumen auf Erdölbasis stieg mit 31,2 % am stärksten. Konstruktionsvollholz verteuerte sich um 7,5 %, während Schnitholz und Dachlatten um 11,4 % bzw. 11,8 % im Preis zulegten. Deutlich, aber weniger stark stiegen die Preise für Sanitäranlagen (3,2 %) sowie Fenster- und Türzargen (3,5 %).
Die Daten zeigen unterschiedliche Preisentwicklungen bei Industriegütern: Besonders stark betroffen waren Bitumen und Flachglas mit zweistelligen Zuwächsen. Insgesamt deutet der Trend auf höhere Kosten für Hersteller und Bauunternehmen zu Beginn des Jahres 2026 hin.
