29 June 2026, 02:19

IKEA wagt Neuanfang mit kompakteren Filialen in Ingolstadt und ganz Deutschland

Von 35.000 auf 2.950 Quadratmeter: Was steckt hinter Ikeas neuer Strategie von Mini-Möbelgeschäften

IKEA wagt Neuanfang mit kompakteren Filialen in Ingolstadt und ganz Deutschland

IKEA eröffnet ersten kleineren Standort in Ingolstadt – Strategiewechsel des Möbelhändlers

In Ingolstadt hat IKEA seinen ersten kompakten Laden in Bayern eröffnet. Das Unternehmen plant, weitere dieser kleineren Filialen in ganz Deutschland und darüber hinaus zu eröffnen. Damit vollzieht der schwedische Möbelriese einen strategischen Wandel.

Die neue Filiale in Ingolstadt ist Teil einer umfassenden Neukonzeption des IKEA-Einzelhandels. Während klassische Häuser durchschnittlich 35.000 Quadratmeter umfassen, werden die kleineren Standorte etwa 2.950 Quadratmeter groß sein. Die kompakteren Läden lassen sich schneller und kostengünstiger realisieren.

Jede der kleineren Filialen wird rund 2.650 sofort mitnehmbare Artikel sowie 1.000 Ausstellungsstücke für Bestellungen vorrätig haben. Sie dienen vor allem als Schauräume und Beratungszentren, wobei der Großteil der Käufe online für die Lieferung nach Hause getätigt wird. Peter Jelkeby, Deutschland-Chef von IKEA, bestätigte, dass die künftige Expansion auf dieses kleinere Format setzt.

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Die Umstellung ist auch eine Reaktion auf den schwächelnden Möbelmarkt. Die kleineren Läden ermöglichen es IKEA, Standorte zu erschließen, an denen große Filialen wirtschaftlich nicht tragbar wären. Online-Umsätze machen bereits fast 1,5 Milliarden Euro des Deutschland-Geschäfts aus – etwa ein Viertel des Gesamtumsatzes.

Weltweit sollen zunächst 20 dieser kompakten Standorte entstehen, weitere sollen folgen. Das neue Konzept verbindet physische Ausstellungsräume mit den Vorteilen des Online-Handels. Das Unternehmen erhofft sich davon Wachstumschancen auch in schwierigen Marktphasen.

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