Henkel revolutioniert Batterieproduktion mit KI und nachhaltigen Klebelösungen
Ben HofmannHenkel revolutioniert Batterieproduktion mit KI und nachhaltigen Klebelösungen
Henkel stellt neue Technologien für die Batterieproduktion auf der Battery Show Europe 2026 vor
Der Konzern Henkel hat auf der Battery Show Europe 2026 eine Reihe innovativer Lösungen für die Batterieherstellung präsentiert. Im Mittelpunkt stehen die KI-gestützte Plattform Loctite Solve zur Simulation von Klebstoffformulierungen sowie eine Palette spezieller Klebebänder und funktionaler Beschichtungen. Die Neuentwicklungen sollen die Produktionsentwicklung beschleunigen und die Leistung in der Batteriefertigung optimieren.
Kernstück: KI-basierte Materialsimulation mit Loctite Solve Das Herzstück der Vorstellung bildet Loctite Solve, ein digitales Werkzeug, mit dem Ingenieure virtuelle Klebstoffrezepturen entwerfen und testen können. Durch die Simulation neuer chemischer Zusammensetzungen und die Erstellung digitaler Zwillinge von Materialien entfällt die Notwendigkeit physischer Prototypen. Diese Vorgehensweise verlagert Entscheidungen zur Materialqualifizierung in eine frühere Phase des Designprozesses – was die Entwicklungszeit verkürzt und Risiken minimiert.
Erweiterte Produktpalette: Hochleistungs-Klebebänder und funktionale Beschichtungen Henkel baut sein Sortiment mit den Loctite Specialty Tapes aus – wasserbasierte, emissionsarme Klebelösungen, die in Batteriemodulen für Verbindung, Isolierung, Abschirmung und Thermomanagement eingesetzt werden. Die Bänder sind für den Hochgeschwindigkeitsauftrag konzipiert und ermöglichen eine gleichbleibende Qualität in der Großserienfertigung. Damit erweitert das Unternehmen sein Angebot über flüssige Klebstoffe hinaus.
Parallel dazu präsentierte Henkel die Bonderite-Funktionsbeschichtungen, die eine erhöhte dielektrische Festigkeit und Thermobeständigkeit für Batterie- und Leistungselektronikkomponenten bieten. Ein weiteres Highlight ist die thermisch aktivierbare Debonding-on-Demand-Technologie: Sie ermöglicht die zerstörungsfreie Trennung verklebter Bauteile – etwa für Recycling oder Reparaturzwecke.
„Ein vollständiges Ökosystem für die Batterievaluechain“ Frank Kerstan, Leiter des Bereichs E-Mobility Europa bei Henkel, bezeichnete das erweiterte Portfolio als ein „komplettes Ökosystem“, das über den gesamten Lebenszyklus von Batterien hinweg für schnellere Innovationen, geringere Risiken und bessere Leistung sorge.
Nachhaltigkeit und Effizienz im Fokus Die neuen Technologien von Henkel kombinieren digitale Simulation, hochmoderne Klebebänder und funktionale Beschichtungen – mit dem Ziel, die Batterieproduktion zu vereinfachen, die Effizienz zu steigern und nachhaltige Praktiken in der Branche zu fördern. Die erweiterten Lösungen stehen Herstellern ab sofort zur Verfügung.






