Goslar plant klimafreundliche Verkehrswende mit Bürgerbeteiligung und neuen Konzepten
Philipp ZimmermannGoslar plant klimafreundliche Verkehrswende mit Bürgerbeteiligung und neuen Konzepten
Goslar entwickelt neuen Mobilitätsplan für nachhaltigen und klimafreundlichen Verkehr
Die Stadt Goslar erarbeitet derzeit einen neuen Mobilitätsplan, um den Verkehr zukunftsfähiger, nachhaltiger und klimagerechter zu gestalten. Dazu wurden die aktuellen Verkehrsverhältnisse analysiert und Bürgerbeteiligung einbezogen, um fundierte Entscheidungen für die kommenden Jahre zu treffen. In zwei öffentlichen Veranstaltungen im Mai werden erste Erkenntnisse präsentiert und mit den Einwohnerinnen und Einwohnern die nächsten Schritte diskutiert.
Den Auftakt des Projekts bildete eine umfassende Bestandsaufnahme der Verkehrssituation in Goslar. Gemeinsam mit der energielenker projects GmbH untersuchte die Stadt bestehende Verkehrsströme und sammelte Rückmeldungen über eine interaktive Online-Karte, eine Mobilitätsumfrage sowie eine Auftaktveranstaltung. Diese Ergebnisse bilden nun die Grundlage für die weitere Planung.
Auf Basis der Daten identifiziert die Verwaltung nun zentrale Handlungsfelder und entwickelt konkrete Maßnahmen. Die Arbeit orientiert sich dabei an den beschlossenen verkehrspolitischen Zielen der Stadt, um bedarfsgerechte Mobilitätslösungen zu schaffen, die gleichzeitig bundes- und landesweite Klimavorgaben unterstützen.
Die Einbindung der Öffentlichkeit bleibt ein zentraler Baustein des Prozesses. Interessierte können an Informationsveranstaltungen am 12. Mai in Vienenburg und am 13. Mai in Goslar teilnehmen, um sich über die vorläufigen Ergebnisse zu informieren und ihre Anregungen einzubringen. Aktuelle Updates und weitere Details sind unter www.goslar.de/wirtschaft-und-standort/bauen-und-wohnen/mobilitaetsplan-fuer-goslar abrufbar.
Ziel des Mobilitätsplans ist es, Verkehrsangebote zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen und gleichzeitig die Umweltbelastung verringern. Durch die Verknüpfung von Fachanalysen mit Bürgerfeedback will die Stadt eine praxisnahe Roadmap für die künftige Verkehrsinfrastruktur erstellen. Weitere Beteiligungsformate sollen die Vorschläge verfeinern, bevor abschließende Beschlüsse gefasst werden.






