Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Nina SchulzFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Vielfalt und Zusammenhalt
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das Einheit und kulturelle Vielfalt feierte. Organisiert vom lokalen Bündnis gegen Rassismus, brachte die Veranstaltung Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" zusammen. Statt Pokale erhielten die Mannschaften Banner, die die Stadt als Ort ohne Platz für Diskriminierung auswiesen.
Das Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt wurde 2024 gegründet, um Solidarität und ein inklusives Miteinander zu fördern. In diesem Jahr richtete es als Abschluss der bundesweiten Kampagne das "Kick gegen Rassismus"-Turnier aus. Neun Teams mit Spieler:innen verschiedener Nationalitäten, Hautfarben und Glaubensrichtungen traten ohne Schiedsrichter:innen an – ein Zeichen für Fairplay und gegenseitigen Respekt.
Den ersten Platz belegte der IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch im Mittelpunkt stand nicht der Sieg, sondern die Gemeinschaft. Bürgermeister Marcel Kreutz unterstützte die Veranstaltung als Schirmherr und unterstrich damit das Engagement der Stadt gegen Rassismus. Das Turnier war eine von über 3.700 Aktionen, die zwischen dem 16. und 29. März deutschlandweit stattfanden – unter anderem in Berlin, Hamburg, Leipzig und Ingolstadt.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind eine jährliche Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Lokale Bündnisse wie das in Bergisch Gladbach gestalten eigene Programme – von Sportveranstaltungen bis zu kulturellen Formaten –, um Ausgrenzung entgegenzuwirken und das Bewusstsein für Vielfalt zu stärken.
Das Fußballturnier bildete den Abschluss von zwei Wochen bundesweiter Aktionen gegen Diskriminierung. Die Mannschaften nahmen statt Medaillen symbolische Banner mit – als Zeichen der Verbundenheit. Das Bündnis setzt seine Arbeit fort, um durch Aufklärung eine offene und inklusivere Gesellschaft in Bergisch Gladbach zu schaffen.






