08 May 2026, 06:15

Fürther Fußballtalente bauen Faschinen für renaturierten Bach im Spitalwald

Fußballtor in einem überfluteten Feld mit umliegender Grasfläche und Wasser, Schuppen, Pfosten, Bäumen, Fahrzeugen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Fürther Fußballtalente bauen Faschinen für renaturierten Bach im Spitalwald

Nachwuchsfußballer der SpVgg Greuther Fürth engagieren sich für Renaturierungsprojekt im Langenzennner Spitalwald

Junge Fußballer der SpVgg Greuther Fürth haben sich an einem Naturschutzprojekt beteiligt, bei dem ein degradierter Entwässerungsgraben im Spitalwald bei Langenzenn renaturiert wurde. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) durchgeführt wurde, zielte darauf ab, die lokale Wasserspeicherung zu verbessern und die biologische Vielfalt zu fördern.

Die Spieler brachten Holzpfähle und so genannte Faschinen – Bündel aus Ästen und Zweigen – im Graben an, um den Wasserfluss zu verlangsamen. Diese Strukturen schaffen Ablagerungszonen, die den Bachgrund allmählich anheben und Erosion verringern. Langfristig tragen die Faschinen zudem dazu bei, mehr Wasser im Wald zurückzuhalten.

Das Projekt ist Teil des Gewässerverbundsystems Langenzenn, einer umfassenden Maßnahme zum Schutz und zur Aufwertung lokaler Wasserläufe. Neben der verbesserten Wasserbewirtschaftung dienen die Faschinen Amphibien als „Trittstein“-Lebensräume und unterstützen deren Wanderungen durch den Wald.

Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte die verbindende Kraft des Fußballs, um Menschen zusammenzubringen und das Bewusstsein für den Verlust der biologischen Vielfalt zu schärfen. Die Partnerschaft zwischen dem LBV und der SpVgg Greuther Fürth begann 2024 mit dem Ziel, jungen Sportlern Umweltverantwortung näherzubringen. Die Zusammenarbeit zeigt, wie Teamwork im Naturschutz – sowohl auf als auch neben dem Platz – einen Unterschied machen kann.

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Der renaturierte Graben kann nun Wasser effizienter speichern, was dem Waldökosystem und der heimischen Tierwelt zugutekommt. Das Projekt setzt zudem ein Zeichen für künftige Naturschutzvorhaben und demonstriert, wie Sportvereine und Umweltschutzorganisationen durch gemeinsame Initiativen greifbare Ergebnisse erzielen können.

Quelle