Freiburgs neue Ausstellung verbindet Sport und Kunst auf ungewöhnliche Weise
Miriam HoffmannFreiburgs neue Ausstellung verbindet Sport und Kunst auf ungewöhnliche Weise
Neue Ausstellung in Freiburg erkundet die Verbindung von Sport und Kunst
Im nächsten Jahr eröffnet in Freiburg eine Ausstellung, die das Zusammenspiel von Sport und Kunst beleuchtet. Unter dem Titel "Spielraum: Sport & Kunst" präsentiert das Museum für Neue Kunst Werke von 17 internationalen Künstler:innen. Ihre Beiträge hinterfragen gängige Vorstellungen von Wettbewerb, Gemeinschaft und sozialer Teilhabe – und zwar durch kreative und interaktive Installationen.
Die Schau ist vom 1. Mai bis zum 11. Oktober 2026 zu sehen. Besucher:innen erwarten ungewöhnliche Kunstwerke: von neu interpretiertem Sportgerät bis hin zu Werken, die Scheitern und Widerstandskraft thematisieren. Viele der Exponate laden zum Mitmachen ein und fordern das Publikum auf, selbst aktiv zu werden statt nur zuzuschauen.
Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Programm mit Workshops, Schnupperkursen und Veranstaltungen. Darunter sind auch Angebote speziell für Menschen mit Behinderungen, um größtmögliche Barrierefreiheit zu gewährleisten. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit lokalen Sportvereinen und wird von einer eigenen Stiftung unterstützt.
Als Schirmherr konnte der ehemalige SC-Freiburg-Trainer Christian Streich gewonnen werden. Sein Engagement unterstreicht das Anliegen der Ausstellung, Brücken zwischen Sport und Gesellschaft zu schlagen. Die Veranstalter:innen hoffen, dass die Schau neue Diskussionen anregt – etwa darüber, wie Sport Identität, Zugehörigkeit und kollektive Erfahrungen prägt.
"Spielraum" bietet einen frischen Blick auf Sport jenseits herkömmlicher Grenzen. Indem Kunst und Athletik verschmelzen, regt die Ausstellung dazu an, vertraute Strukturen zu hinterfragen und neue Perspektiven einzunehmen. Fünf Monate lang bleibt die Schau geöffnet – mit kostenlosen, inklusiven Veranstaltungen während der gesamten Laufzeit.






