30 April 2026, 22:18

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen: "Scham über diese Entscheidungen"

Eingang zu Universal Studios Hollywood mit einem Bogen, einer Statue, Menschen, Bäumen, Gebäuden, einer Fahnenstange mit einer Fahne und einem bewölkten Himmel.

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen: "Scham über diese Entscheidungen"

Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp im Marvel Cinematic Universe, hat Disney wegen der jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios scharf kritisiert. Die Schauspielerin nutzte Instagram, um ihren Frust zum Ausdruck zu bringen, und warf dem Konzern vor, 1.000 Arbeitsplätze abzubauen, während er gleichzeitig von den künstlerischen Leistungen seiner Mitarbeiter profitiere, die maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen hätten.

In ihrem Beitrag richtete Lilly sich direkt an Disney und betonte die harte Arbeit der entlassenen Mitarbeiter. Sie würdigte deren Verdienste bei der Verwirklichung von Marvels Charakteren und zeigte sich solidarisch mit den Betroffenen. Gleichzeitig stellte sie die Ethik von KI-generierten Inhalten infrage, die auf menschlicher Kunst basieren, ohne die Urheber angemessen zu vergüten.

Die Schauspielerin forderte zudem die Gesetzgeber in Kalifornien auf, in der Sache aktiv zu werden. Ihre Äußerungen erfolgen nur wenige Monate, nachdem sie im Juni 2024 ihren Rückzug aus der Schauspielerei bekannt gegeben hatte. Lillys Beitrag spiegelte eine Mischung aus Wut und Enttäuschung wider – sie sprach von "Scham" über die Entscheidungen Disneys.

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Ihre Stellungnahme unterstrich den eklatanten Gegensatz zwischen den milliardenschweren Gewinnen des Konzerns und der Behandlung langjähriger Mitarbeiter. Durch die direkte Ansprache Disneys sorgte sie dafür, dass ihre Botschaft sowohl das Studio als auch ein breites Publikum erreichte.

Lillys Kritik reiht sich ein in die wachsende Sorge um Arbeitsplatzsicherheit in der Unterhaltungsbranche. Die Entlassungen bei Marvel Studios haben 1.000 Beschäftigte brotlos zurückgelassen, während ihr Appell an die Politik den Druck auf die Verantwortlichen erhöht. Ihr im Frühjahr verkündeter Abschied aus dem Schauspielbusiness markiert zugleich das Ende ihres eigenen Engagements für das Franchise, das sie einst mitgeprägt hat.

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