10 May 2026, 08:15

Frankfurter Flughafen plant 560.000 Starts bis 2033 – mit neuen Lärmschutzregeln

Gebäude mit "ibis budget frankfurt airport"-Schilder, parkende Autos, Topfpflanzen, Straßenlaterne, Bäume und bewölkter Himmel.

Frankfurter Flughafen plant 560.000 Starts bis 2033 – mit neuen Lärmschutzregeln

Ein neuer Betriebsplan für den Flughafen Frankfurt wurde vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen geprüft. Das aktualisierte Konzept zielt darauf ab, bis 2033 jährlich rund 560.000 Flugbewegungen zu bewältigen, ohne dass die Lärmgrenzen die aktuellen Vorschriften überschreiten.

Der überarbeitete Plan behält die Westbahn als Hauptabflugroute für die meisten Starts bei. Um frühmorgendliche Störungen zu verringern, bleiben die nordwestlichen Abflugrouten nun bis 6 Uhr geschlossen – damit entsteht eine Lärmpause in den Morgenstunden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Darüber hinaus soll die Lärmbelastung gleichmäßiger verteilt werden. Städte wie Nauheim und Rüsselsheim werden voraussichtlich weniger Fluglärm ausgesetzt sein, während in Flörsheim und Eddersheim eine Zunahme zu erwarten ist. Für Städte wie Wiesbaden und Mainz ändert sich die Lärmsituation dagegen kaum.

Die nordwestlichen Abflugrouten und die südliche Anflugroute werden je nach Verkehrsaufkommen abwechselnd genutzt. Zudem wurde ein freiwilliges Lärmschutzpaket vereinbart, das erweiterte Schallschutzmaßnahmen für Gebäude sowie zusätzliche Fördermittel für betroffene Gemeinden vorsieht.

Der neue Rahmen behält die bestehenden Lärmgrenzen bei und führt gezielte Ruhezeiten ein. Betroffene Gebiete erhalten zusätzliche Unterstützung durch Schallschutzprogramme und Fördermaßnahmen. Die Änderungen treten in Kraft, während sich der Flughafen auf das steigende Verkehrsaufkommen bis 2033 vorbereitet.

Quelle