Frankfurt setzt auf kostenlose Sportboxen für mehr Bewegung und Gemeinschaft
Nina SchulzFrankfurt setzt auf kostenlose Sportboxen für mehr Bewegung und Gemeinschaft
Frankfurt erweitert kostenloses Fitnessangebot mit zwei neuen "Sportboxen"
In Frankfurt sind zwei weitere "Sportboxen" hinzugekommen – eine im Rennbahnpark und eine im Louisa-Sport-Jugendpark. Die Container bieten Trainingsgeräte, die Anwohnerinnen und Anwohner kostenlos ausleihen können. Das Projekt ist Teil einer größeren Initiative, um Bewegung zu fördern und durch Sport den Zusammenhalt in den Stadtteilen zu stärken.
Mittlerweile gibt es in Frankfurt acht dieser Sportboxen, darunter eine, die bereits im September 2023 am Campus Riedberg eröffnet wurde. Vier der Container wechseln regelmäßig ihren Standort, um möglichst viele Stadtviertel zu erreichen. Je nach Standort sind die Boxen unterschiedlich ausgestattet: Manche konzentrieren sich auf Mannschaftssportarten, andere – wie die beiden Neuzugänge – bieten Spezialgeräte wie Battle Ropes an.
Die Ausleihe erfolgt unkompliziert über eine App. Lokale Vereine und Gemeinschaftsgruppen unterstützen die Boxen und sorgen für ihre Instandhaltung. Doch das Projekt geht über reines Fitnesstraining hinaus: Die Standorte entwickeln sich zu sozialen Treffpunkten, an denen Menschen gemeinsam trainieren und sich vernetzen können.
Ziel der Initiative ist es, typische Hürden für sportliche Aktivität – wie Kosten oder mangelnde Zugänglichkeit – abzubauen. Durch die Platzierung in Parks und öffentlichen Räumen will die Stadt mehr Menschen motivieren, sich regelmäßig zu bewegen.
Mit nun acht Standorten bieten die Sportboxen kostenlosen Zugang zu einer Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten. Das Rotationsprinzip ermöglicht eine gerechte Verteilung der Ressourcen in verschiedenen Frankfurter Vierteln. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass das Programm nicht nur die Fitness der Bürger verbessert, sondern durch gemeinsame Aktivitäten auch den Gemeinschaftssinn stärkt.






