11 April 2026, 04:14

FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab und fordert grünes Freizeitzentrum

Gruppe von Menschen, die auf Pferden vor einem Gebäude mit Bäumen und Wolken im Hintergrund reiten, Text unten lautet "Doncaster Races, Race for the Great Stakes, 1839".

FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab und fordert grünes Freizeitzentrum

Die Bremer FDP hat sich gegen Pläne zur Bebauung der ehemaligen Galopprennbahn im Osten der Stadt ausgesprochen. Die Partei plädiert stattdessen dafür, das 30 Hektar große Gelände zu einem lebendigen Zentrum für Sport, Freizeit und Kultur umzugestalten. Ihre Position steht damit im Widerspruch zu den Vorschlägen des Senats, dem sie vorwirft, sowohl die öffentliche Meinung als auch ökologische Bedenken zu ignorieren.

2019 hatten Bremer Bürger in einem Volksentscheid den Bau von Wohnungen auf dem Rennbahngelände abgelehnt. Die FDP wirft dem Senat nun vor, diese Entscheidung zu missachten, indem er die Bebauungspläne weiter vorantreibt. Ole Humpich, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, kritisierte, dass die Behörden die aktuelle Vernachlässigung des Geländes als Begründung nutzten – ein Vorgehen, das im Widerspruch zu ihren eigenen Klimaschutz- und Hitzevorsorgezielen stehe.

Die Partei sieht in der freien Fläche eine große Chance für den Bremer Osten. Statt Beton schlägt sie eine grüne Oase mit Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen vor. Um diese Vision umzusetzen, fordert die FDP ein professionelles Management, eine bessere Infrastruktur und Kooperationen mit privaten Unternehmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Humpich argumentierte, dass die Pläne des Senats den Anwohnern dringend benötigten Grünraum vorenthalte. Zudem stellte er infrage, wie Neubauten mit den Umweltzielen der Stadt vereinbar seien – besonders angesichts steigender Temperaturen und der zunehmenden Hitzebelastung in Städten.

Die FDP setzt stattdessen auf eine Umwandlung des Geländes in eine gemeinnützige Fläche ohne großflächige Bebauung. Ihr Konzept basiert auf der Zusammenarbeit mit privaten Investoren und einer verbesserten öffentlichen Infrastruktur. Die Debatte dreht sich nun darum, ob der Senat angesichts der früheren öffentlichen Ablehnung und der Klimaschutzbedenken seine Pläne überdenken wird.

Quelle