18 April 2026, 04:15

DUH fordert radikale Tempolimits und autofreie Sonntage für weniger Spritverbrauch

Plakat wirbt für Bergbahn, Deutschland als elektrisches Stadt, zeigt Gebäude, Bäume, Hügel und beschreibenden Text.

DUH fordert radikale Tempolimits und autofreie Sonntage für weniger Spritverbrauch

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert schärfere Tempolimits in ganz Deutschland, um den Spritverbrauch zu senken. Die Umweltorganisation schlägt ein Tempo 80 auf Landstraßen und eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf Autobahnen vor. Nach ihren Berechnungen könnten diese Maßnahmen jährlich bis zu 4,7 Milliarden Liter Benzin und Diesel einsparen.

DUH-Sprecherin Dorothee Saar bezeichnete den Vorschlag als schnelle und kostengünstige Lösung. Sie argumentierte, dass Tempolimits langwierige politische Diskussionen überflüssig machen und sofortige Wirkung zeigen würden.

Zusätzlich regte die Organisation an, autofreie Sonntage als Testphase einzuführen, um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen. Saar räumte ein, dass eine solche Maßnahme kaum spürbare Kraftstoffeinsparungen bringen würde. Stattdessen betonte sie, wie sehr der Straßenverkehr den Alltag prägt – ein Aspekt, den autofreie Sonntage verdeutlichen könnten.

Über die symbolische Wirkung hinaus sieht Saar in autofreien Sonntagen die Chance, den öffentlichen Raum neu zu gestalten. Sie ist überzeugt, dass sie den Menschen Begegnungen ermöglichen würden, die auf belebten Straßen sonst kaum möglich sind.

Der Plan der DUH kombiniert praktische und symbolische Schritte zur Reduzierung des Spritverbrauchs: Während die Tempolimits direkt Einsparungen bewirken sollen, würden autofreie Sonntage die alltägliche Dominanz des Verkehrs ins Bewusstsein rufen. Die Organisation besteht darauf, dass beide Maßnahmen das deutsche Verkehrs- und Energiekonzept nachhaltig verändern könnten.

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