Britischer Bausektor zeigt erste Erholungssignale im Jahr 2024
Erholungszeichen im britischen Bausektor zu Beginn des Jahres 2024
Der britische Bausektor zeigte zu Beginn des Jahres 2024 Anzeichen einer Erholung. Sowohl die Umsätze als auch die Neuaufträge stiegen in mehreren Schlüsselbereichen nach einer langen Phase des Abschwungs. Besonders der Wohnungsbau verzeichnete ein starkes Wachstum, mit deutlichen Zuwächsen bei Verkäufen und Verträgen.
Im April 2024 stieg der Umsatz im Wohnungsbau um 7,1 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch die Neuaufträge für Wohnprojekte erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 8,9 %. Dies markierte eine Trendwende nach einer längeren Durststrecke in diesem Segment.
Im öffentlich finanzierten Baugewerbe stieg der Umsatz um 5,3 %, wobei der Tiefbau mit einem Plus von 6,5 % einen wesentlichen Beitrag leistete. Die Umsätze im Gewerbe- und Industriebau wuchsen um 6,8 %, angetrieben durch einen Anstieg von 13,7 % im gewerblichen Tiefbau. Insgesamt war der Tiefbau der Haupttreiber des Umsatzwachstums in allen drei großen Segmenten.
In den ersten vier Monaten des Jahres 2024 lagen die Neuaufträge im gesamten Bausektor um 1,8 % über dem Vorjahresniveau. Die kumulierten Umsätze von Januar bis April blieben jedoch im Vergleich zu 2023 unverändert.
Steigende Materialkosten belasteten die Branche zusätzlich. Die Preise für Holz, Metalle und mineralische Baustoffe zogen deutlich an. Bis Mai 2026 waren die Bitumenpreise um 31,2 % im Jahresvergleich gestiegen, vor allem aufgrund der Konflikte in der Straße von Hormus.
Gemischte Bilanz für den Bausektor im Frühjahr 2024 Während der Wohnungsbau und der Tiefbau eine starke Performance zeigten, blieben die Gesamtumsätze stabil. Die weiterhin hohen Materialkosten stellten die Branche vor anhaltende Herausforderungen.
