17 April 2026, 04:15

Bielefelder Paar entgeht knapp Betrug durch gefälschte ETA-Website im März 2026

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen mit Kosten von Hunderten von Dollar monatlich für Familien anzeigt.

Bielefelder Paar entgeht knapp Betrug durch gefälschte ETA-Website im März 2026

Paar aus Bielefeld entgeht im März 2026 nur knapp einem Betrug durch eine gefälschte ETA-Website

Ein Ehepaar aus Bielefeld ist im März 2026 nur knapp einem finanziellen Verlust durch eine betrügerische Website entgangen, die vorgeblich die Beantragung einer Electronic Travel Authorisation (ETA) ermöglichte. Seit Anfang 2025 ist diese elektronische Reiseerlaubnis für Einreisen nach Großbritannien verpflichtend. Die Betrügerseite ahmte das offizielle Verfahren nach, verlangte jedoch deutlich mehr als die tatsächliche Gebühr von 18,50 Euro pro Person.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Paar hatte online nach einem ETA-Antragsformular gesucht und war auf eine scheinbar seriöse Seite gestoßen. Wie angefordert gaben sie ihre persönlichen Daten sowie Kreditkarteninformationen ein. Bei der Zahlungsabwicklung belief sich die Gesamtforderung plötzlich auf rund 240 Euro – ein Betrag, der bei ihnen sofort Misstrauen weckte.

Da ihnen etwas seltsam vorkam, verweigerten sie die Freigabe der Transaktion. Ihre Bank sperrte daraufhin die Karte, um weiteren Betrug zu verhindern. Am 13. März 2026 erstatteten sie online Anzeige bei der Polizei, um den Vorfall zu dokumentieren.

Die Verbraucherzentrale Deutschland warnt seitdem vor ähnlichen Betrugsmaschen. Offizielle ETA-Anträge dürfen ausschließlich über die britische Regierungswebsite unter *https://www.gov.uk/eta* gestellt werden. Keine andere Plattform ist berechtigt, Anträge entgegenzunehmen oder Gebühren einzuziehen.

Der Vorfall zeigt die Gefahren auf, die mit der Nutzung inoffizieller Websites für Reisedokumente verbunden sind. Durch die schnelle Reaktion des Paares konnte ein finanzieller Schaden verhindert werden – andere könnten weniger aufmerksam sein. Die Behörden betonen weiterhin, dass nur das offizielle britische Portal für ETA-Anträge genutzt werden sollte.

Quelle