Baden-Württemberg investiert über 500 Millionen Euro in sein marodes Straßennetz bis 2026
Philipp ZimmermannBaden-Württemberg investiert über 500 Millionen Euro in sein marodes Straßennetz bis 2026
Baden-Württemberg plant massive Investitionen in sein Straßennetz
In den kommenden Jahren wird Baden-Württemberg massiv in den Ausbau und die Instandhaltung seines Straßennetzes investieren. Über 500 Millionen Euro sind für die Infrastrukturpflege vorgesehen, wobei für 2026 mehr als 300 neue Projekte geplant sind. Besonders im Landkreis Emmendingen stehen umfangreiche Sanierungen an, darunter Komplettmodernisierungen und strukturelle Reparaturen an zentralen Verkehrswegen.
Eines der größten Vorhaben betrifft die Landesstraße L186 zwischen Waldkirch und Kandel. Die gesamte 13,7 Kilometer lange Strecke wird grundlegend erneuert. Ein weiteres Großprojekt ist die Sanierung der L106, wo auf fast sieben Kilometern zwischen Bleichheim und Streitberg der Straßenbelag erneuert und eine neue Stützkonstruktion gebaut wird.
Auch in Obersimonswald steht die Reparatur einer Stützmauer an. Zudem wird die L173 in Simonswald weiter ausgebaut. In Emmendingen erhält ein 340 Meter langer Abschnitt der B3 zwischen der Kaiserstuhlstraße und der Karl-Bautz-Straße einen neuen Fahrbahnbelag.
Das Verkehrsministerium betont, dass die Instandhaltung bestehender Straßen und Brücken absolute Priorität habe. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Modernisierungsoffensive für die Infrastruktur in der gesamten Region.
Mit den geplanten Baumaßnahmen sollen langjährige Sanierungsrückstände in Baden-Württemberg behoben werden. Da die Finanzierung gesichert und die Projekte für 2026 vorbereitet sind, stellen sich die lokalen Behörden auf umfangreiche Straßenarbeiten ein. Ziel der Verbesserungen ist es, die Sicherheit und Langlebigkeit der wichtigsten Verkehrsverbindungen im Landkreis Emmendingen und darüber hinaus zu erhöhen.






