Audi verliert Formel-1-Chef Wheatley kurz vor Werkseinstieg 2026
Audis Formel-1-Team erlebt bereits nach zwei Rennen der Saison einen Führungswechsel. Jonathan Wheatley, der ehemalige Sauber-Chef und Mitverantwortliche des Projekts, hat aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt. Sein Abschied fällt in eine Phase, in der der deutsche Hersteller seinen vollwertigen Werkseinstieg für 2026 vorbereitet.
Wheatley war im April 2025 zu Audi gestoßen und bildete gemeinsam mit Mattia Binotto eine Doppelspitze. Die beiden sollten das Sauber-Team in den offiziellen Audi-Werksrennstall für die Saison 2026 überführen. Doch bereits nach nur zwei Rennen gab Wheatley seinen Abschied bekannt.
Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender von Audi, würdigte Wheatleys Beitrag zum Formel-1-Projekt. Der britische Manager soll nun zu Aston Martin wechseln, auch wenn es dafür noch keine offizielle Bestätigung gibt.
Binotto, der bereits die Entwicklung von Audis Formel-1-Engagement leitete, übernimmt nun die alleinige Verantwortung als Teamchef. Er bleibt zugleich Projektleiter, während das Team die Vorbereitungen für den Debüteinstieg 2026 vorantreibt.
Durch die Umstrukturierung liegt die Leitung des Audi-Formel-1-Programms nun vollständig in Binottos Händen. Das Team wird die Pläne für 2026 weiterverfolgen und auf den Grundlagen aufbauen, die Wheatley mitgeprägt hat. Sein Abschied markiert das Ende einer kurzen, aber wegweisenden Zusammenarbeit im Rahmen von Audis Rückkehr in den Motorsport.






