25 March 2026, 06:17

Kosten sparen mit Open-Source: WattAdvisor optimiert Energieverbrauch für Unternehmen

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Kraftstofftyp von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Kosten sparen mit Open-Source: WattAdvisor optimiert Energieverbrauch für Unternehmen

Energieplanung wird für Unternehmen und Kommunen immer komplexer. Steigende Kosten, der Umstieg auf erneuerbare Energien und neue Technologien wie Elektrofahrzeuge erhöhen den Druck. Ein neues Open-Source-Tool namens WattAdvisor hilft nun Organisationen, Ausgaben zu senken und ihren Energieverbrauch zu optimieren.

Entwickelt wurde WattAdvisor vom Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB-AST). Das auf Python basierende Tool analysiert, wie verschiedene Energiequellen – etwa Solaranlagen, Wärmepumpen oder Gasheizungen – am effizientesten kombiniert werden können. Es berechnet Investitionskosten, Betriebskosten und Energiebilanzen, um für jeden Nutzer die optimale Lösung zu finden.

Das Unternehmen HVW Holzverarbeitung GmbH hat mit WattAdvisor bereits Einsparpotenziale von über 30 Prozent bei den Energiekosten identifiziert. Die Software unterstützt eine Vielzahl von Systemen, darunter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, solarthermische Einheiten und Strom aus dem Netz. Zudem modelliert sie den Energiebedarf, um Angebot und tatsächlichen Verbrauch bestmöglich aufeinander abzustimmen.

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Das Fraunhofer IOSB-AST bietet Unterstützung bei der Anpassung des Tools an spezifische Anforderungen. Prof. Peter Bretschneider, Leiter der Abteilung Kognitive Energiesysteme, wirbt für eine breitere Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung. Unter der Eclipse Distribution License v1.0 veröffentlicht, steht WattAdvisor allen kostenlos zur Nutzung und Anpassung zur Verfügung.

Das Tool soll Energieentscheidungen in einem unberechenbaren Markt vereinfachen. Durch den Vergleich verschiedener Versorgungsoptionen hilft es Nutzern, Kosten zu sparen und gleichzeitig auf sauberere Energie umzusteigen. Das Fraunhofer IOSB-AST arbeitet weiterhin an der Verfeinerung der Software – und mit HVW Holzverarbeitung GmbH gibt es bereits ein Unternehmen, das die finanziellen Vorteile nachweist.

Quelle