77 Tonnen statt 37: Extrem überladener Lkw auf der A1 gestoppt
Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A1 stoppte die Polizei einen extrem überladenen Sattelschlepper. Das Fahrzeug, das eine riesige Kabeltrommel mit Stahlseil geladen hatte, wog fast das Doppelte des gesetzlich erlaubten Limits. Die Behörden stoppten die Fahrt umgehend und ordneten einen Ersatztransport an.
Die Kontrolle fand am Rasthof Dammer Berge West statt, wo Beamte gezielt schwere und übergroße Fahrzeuge überprüften. Der Sattelzug, der von Dänemark in die Niederlande unterwegs war, fiel wegen Verdachts auf Überladung auf. Bei der Gewichtsermittlung stellten die Beamten fest, dass das Gesamtgewicht des Lkw bei 77,7 Tonnen lag – mehr als das Doppelte der zulässigen 37,7 Tonnen.
Ein Ersatzfahrzeug musste organisiert werden, um die Ladung sicher umzuverteilen. Auch die Achslasten des ursprünglichen Lkw waren deutlich überschritten, was eine klare Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellte. Der Fahrer musste vor der Weiterfahrt eine Sicherheitsleistung von 785 Euro hinterlegen.
Dem verantwortlichen Unternehmen drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 785 Euro sowie die Einziehung von Vermögenswerten in Höhe von über 4.300 Euro. Die Polizei bestätigte, dass sie die Kontrollen für Schwertransporte künftig noch strenger durchführen werde.
Der überladene Sattelzug durfte seine Fahrt erst fortsetzen, nachdem die Ladung ordnungsgemäß umverteilt worden war. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, Gewichtsverstöße auf wichtigen Verkehrsrouten zu ahnden. Die Verantwortlichen betonten erneut ihr Engagement, ähnliche Verstöße in Zukunft zu verhindern.






