400.000 KitKat-Riegel gestohlen: War der Online-Tracker ein Aprilscherz?
Philipp Zimmermann400.000 KitKat-Riegel gestohlen: War der Online-Tracker ein Aprilscherz?
Dreiste Diebstahl von über 400.000 KitKat-Riegeln in Europa
Im April 2024 wurde ein spektakulärer Diebstahl von mehr als 400.000 KitKat-Riegeln aus einem Lkw gemeldet, der zwischen Italien und Polen unterwegs war. Der Vorfall, der von der italienischen Polizei bestätigt wurde, entwickelte sich rasant zum viralen Internetphänomen – mit Memes und Sorgen über mögliche Schokoladenknappheit vor Ostern.
Die gestohlene Ladung wurde einem Lastwagen entwendet, der von Italien nach Polen unterwegs war. Die Behörden gingen mit der Meldung über den Coup an die Öffentlichkeit, doch bislang gab es keine Festnahmen.
KitKat reagierte am 1. April mit einer ungewöhnlichen Aktion: einem Online-Tracker. Käufer konnten einen 8-stelligen Chargencode von ihrer KitKat-Verpackung eingeben, um zu prüfen, ob der Riegel Teil der gestohlenen Ware war. Doch Zweifel blieben, ob es sich dabei um eine ernst gemeinte Diebstahlsicherung handelte – oder lediglich um einen ausgeklügelten Aprilscherz.
In den sozialen Medien wurde der Diebstahl mit Szenen aus Fast & Furious verglichen, was die Geschichte zum Meme machte. Gleichzeitig fürchteten einige Käufer mögliche Engpässe bei KitKat vor dem Osterwochenende. Nestlé, der Markeninhaber, beruhigte die Verbraucher jedoch: Die Lieferkette bleibe unbeeinträchtigt.
Der KitKat-Diebstahls-Tracker, der ausgerechnet am 1. April an den Start ging, ließ viele an seiner Seriosität zweifeln. Trotz des Vorfalls bestätigte Nestlé, dass es keine Versorgungsengpässe bei Schokolade gebe. Die Ermittlungen der italienischen Polizei laufen noch.






