Zukunft von Old Texas Town in Spandau: Verhandlungen gescheitert – Räumung droht
Miriam HoffmannZukunft von Old Texas Town in Spandau: Verhandlungen gescheitert – Räumung droht
Verhandlungen über die Zukunft von Old Texas Town in Spandau gescheitert
Die Gespräche über die Zukunft des Old Texas Town in Spandau sind gescheitert. Der Streit betrifft das Bezirksamt, den Grundstückseigentümer und den Verein Old Texas Town. Da keine Einigung erzielt werden konnte, droht dem Verein nun die Räumungsklage.
Das Bezirksamt Spandau hatte zunächst eine Nutzungsdauer von zwölf Jahren für das Gelände angeboten. Später wurde diese auf acht Jahre reduziert, doch auch diese Verhandlungen scheiterten. Zudem verweigerte das Bezirksamt die Erteilung einer vorläufigen Baugenehmigung, was die Pattsituation weiter verschärfte.
Der Eigentümer schlug als Übergangslösung eine fünfjährige Frist vor, um Zeit für die Entwicklung des Geländes zu gewinnen. Das Bezirksamt lehnte dies jedoch ab und bestätigte, dass es den Bebauungsplan von 2012 nicht ändern werde, um eine gewerbliche Nutzung zu ermöglichen. Der Eigentümer hatte mittelfristig eine kommerzielle Entwicklung angestrebt, die nach aktuellem Plan nicht zulässig ist.
Der Pachtvertrag des Old Texas Town-Vereins ist bereits abgelaufen. Der Eigentümer war lediglich bereit, eine weitere Nutzung für fünf Jahre zu dulden – doch selbst dieses Angebot wurde nicht angenommen. Das Bezirksamt betonte, es müsse die Regeln für alle Beteiligten gleich anwenden, und wies den Vorwurf zurück, Rechtssicherheit zu verweigern.
Ohne eine Einigung steht dem Verein Old Texas Town nun eine Räumungsklage bevor. Das Bezirksamt bleibt bei seinen planungsrechtlichen Vorgaben, während die Entwicklungspläne des Eigentümers unter den bestehenden Bestimmungen nicht umsetzbar sind.






