29 March 2026, 18:23

YouTuber Josh Strife Hayes lehnt Spiele-Reviews aus Angst vor Einnahmeverlusten ab

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YouTuber Josh Strife Hayes lehnt Spiele-Reviews aus Angst vor Einnahmeverlusten ab

Josh Strife Hayes: YouTuber weigert sich, bestimmte Spiele zu behandeln – aus finanziellen Gründen

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Josh Strife Hayes, ein YouTuber und Twitch-Streamer mit fast einer Million Abonnenten, steht in der Kritik, weil er sich weigert, bestimmte Spiele in seinen Videos zu behandeln. Seine Fans hatten wiederholt eine Rezension von Wynncraft gefordert, einem MMO-Server auf Minecraft-Basis, für seine Serie "Das schlechteste MMO aller Zeiten?". Hayes lehnte jedoch ab – aus Sorge um die demografische Zusammensetzung seines Publikums und mögliche Einnahmeverluste.

Hayes spezialisiert sich auf MMORPG-Inhalte, die ein älteres, für Werbetreibende lukrativeres Publikum anziehen. Seine üblichen Videos generieren höhere Werbeeinnahmen, da seine Zuschauer in der Regel über mehr verfügbares Einkommen verfügen. Wynncraft, ein Spiel mit Bezug zu Minecraft, würde dagegen wahrscheinlich jüngere Spieler anziehen – eine Zielgruppe, die YouTube und Twitch als weniger wertvoll einstuft.

Plattformen wie YouTube und Twitch nutzen Cookies, um die demografischen Daten der Zuschauer zu erfassen, und passen die Profile der Content-Creator entsprechend an. Eine Verschiebung hin zu einem jüngeren Publikum könnte Hayes' Reichweite insgesamt verringern, da Algorithmen seine Inhalte dann möglicherweise an weniger lukrative Zielgruppen ausspielen würden. Zudem verteidigte er kürzlich Partnerschaften mit World of Warcraft und Pinterest mit dem Argument, er ziehe es vor, Geld von Unternehmen anzunehmen, statt von seinen Fans.

Kritiker werfen ihm vor, sich "verkauft" zu haben, insbesondere nach der Veröffentlichung gesponsorter World of Warcraft-Shorts. Hayes betont jedoch, dass er sich auf Inhalte konzentriere, die sein Einkommen sichern – selbst wenn das bedeutet, Spiele wie Wynncraft zu meiden, die nicht zu seiner Zielgruppe passen.

Hayes' Entscheidung unterstreicht den finanziellen Druck, unter dem Content-Creator stehen, wenn sie auswählen, welche Inhalte sie präsentieren. Indem er Minecraft-bezogene Spiele vermeidet, will er das Profil seiner Zuschauer stabil halten und höhere Werbeeinnahmen sichern. Seine Haltung spiegelt einen branchenweiten Trend wider, bei dem die demografische Zusammensetzung des Publikums direkt die Einnahmen beeinflusst.

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