08 June 2026, 02:13

Wohnungsgeld-Kürzung trifft Millionen Haushalte – Experten schlagen Alarm

Parit├Ątsverband: Wohngeld-Kürzung treibt Menschen in Armut

Wohnungsgeld-Kürzung trifft Millionen Haushalte – Experten schlagen Alarm

Die Kritik an den Plänen der Bundesregierung, die Wohnungsgeldleistungen um eine Milliarde Euro zu kürzen, wird immer lauter. Experten warnen, dass dieser Schritt mehr als eine Million Haushalte treffen würde, die bereits mit hohen Mieten kämpfen. Viele von Armut bedrohte Menschen geben jetzt schon fast die Hälfte ihres Einkommens allein für Wohnen aus.

Die geplante Kürzung wird von Wohnungsmarktverbänden als symbolisch, aber hart bezeichnet. Sie argumentieren, dass der Abbau der Leistungen noch mehr Menschen in die Grundsicherung drängen würde – und damit mögliche Haushaltseinsparungen wieder zunichtemachen würde. Statt die Unterstützung zu streichen, fordern Kritiker die Politik auf, die eigentliche Ursache anzugehen: die explodierenden Mieten.

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Für die aktuelle Krise werden gescheiterte Mietpreisbremse und steigende Immobilienpreise verantwortlich gemacht. Große Wohnungsunternehmen sollen Aktionären dem Vernehmen nach bis zu 200 Euro pro Wohnung auszahlen – teilweise finanziert durch Steuergelder. Mieter hingegen sehen sich exorbitanten Kosten ausgesetzt, während sie von der Politik kaum Schutz erfahren.

Fachleute betonen, wie unverzichtbar das Wohngeld für viele Haushalte ist. Ohne diese Unterstützung drohe weiteren Familien der Abstieg in die Armut. Die geplanten Kürzungen, so die Warnung, treffen vor allem Regionen, in denen die finanzielle Not bereits besonders groß ist.

Die Einsparung von einer Milliarde Euro würde den Staatshaushalt kaum entlasten, könnte aber Tausende tiefer in die Not treiben. Statt die Leistungen zu kürzen, gilt eine Senkung der Mieten als weitaus wirksameres Mittel, um die finanzielle Belastung zu verringern. Ohne Gegenmaßnahmen droht sich die Wohnungsnot für die ohnehin schon Benachteiligten weiter zu verschärfen.

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